Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!
Es ist wieder soweit – hier bekommt ihr die neuesten Entwicklungen, Ereignisse und viele Impressionen unserer Veranstaltungen und Treffen. Viel Spaß beim Lesen und Teilhaben!
Eröffnung des Auffahrwegs
Am 26. Juni verwandelte sich das QBUS in einen echten Mittsommertraum – bei strahlendem Himmel und satte 35 Grad im Schatten (puh!). Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen: Gemeinsam mit Freund:innen, Bekannten und Besucher:innen haben wir den neuen Auffahrweg feierlich eingeweiht. Ein herzliches Dankeschön ging an alle Mitwirkenden und Unterstützer:innen, ohne die dieser Weg nie entstanden wäre.











Übrigens haben wir an dem Auffahrweg eine Tafel angebracht, wo alle Unterstützer:innen aufgeführt sind…

Eröffnung der Foto-Ausstellung „Rund und bunt“
Die Fotoausstellung von Jonna Quaass kam richtig gut an! Viele Besucher:innen ließen sich von den Motiven begeistern, und Jonna hat sogar das eine oder andere Bild verkaufen können. Dabei war es den Käufer:innen sehr wichtig, dass sie die Bilder jeweils mit einer persönlichen Widmung versieht. Herzlichen Glückwunsch, Jonna!





OASIA stellte sich vor
Am 1. Juli 2026 hatten wir bei unserem Offenen Treff in der Burgstraße den Verein Oasia e.V. zu Gast. Oasia setzt sich für geschlechtersensible Inklusion und Empowerment in ländlichen Räumen ein. Aktuell steht das Modellprojekt “Traumasensible Arbeitsplätze für Frauen* mit Behinderung in nachhaltiger Manufaktur” im Mittelpunkt. Das Ziel: Strukturen schaffen, die Frauen* mit Behinderung Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen, praxisnah und dauerhaft verankert.
Wir haben zugehört und nachgefragt.
Was für ein schöner und liebevoller Offener Treff das war!


Naturerlebnis mit Eve vom Apfelverein Lemgow/Woltersdorf
Mit dem Apfelverein Lemgow/Woltersdorf waren wir am 27. Juni in Schweskau.
Wegen der Hitze haben wir unser Programm kurzerhand in den Wald verlegt und ihn gemeinsam erkundet. Im Schatten ließ es sich viel besser aushalten. Das waren noch Zeiten, was? Wir sind mit acht Menschen vom Haus Mittendrin e.V. nach Schweskau gefahren, und Eve zeigte uns, wie mensch Natur auch genießen kann. Zwei Stunden lang haben wir Bäume erfühlt, die Wiese geschmeckt und gerochen, den Geräuschen gelauscht und auf kleine Details geachtet. Manches geht mit verbundenen Augen erstaunlich gut.
Vielen Dank an Mittendrin e.V. und Eve für unser kleines Kooperationsprojekt




Zugang wird Kunst
Anfang August ging es gleich weiter mit kreativen Ereignissen am Qbus.
Die Kunstschaffenden Noor Salom/ the processor systems haben für EinsWeiter einen offenen Treff angeleitet, der das Ziel hatte, den Auffahrweg zu feiern und die Überwindung von Barrieren im Allgemeinen zu reflektieren. In einer großen diversen Gruppe haben wir individuell Kacheln zu diesem Thema gestaltet. Die Kacheln wurden mit wetterfesten Farben bemalt und schmücken nun den Auffahrweg.












Wahltheater in vier Einrichtungen
Mit dem Wahltheater haben wir 4 Einrichtungen besucht und gemeinsam erforscht, was die Wahlen mit unserem Alltag zu tun haben. Wir haben zum Wählen inspiriert und aufgeklärt, was die jeweiligen Parteien zu Inklusion sagen.
Wir waren im CJD Salzwedel, im Haus Mittendrin, bei Terra est Vita und bei Lebe Mechau. Es war uns wichtig, sowohl zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt als zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen einen Beitrag zur demokratischen Teilhabe zu gestalten. Überall wurden wir offen empfangen, und überall kamen andere Fragen auf den Tisch: Wer darf eigentlich mitreden? Was passiert, wenn ich nicht wählen gehe? Und was brauche ich, um mich zu trauen, meine Meinung zu sagen?
Es war laut, lustig und manchmal überraschend ernst. Wir haben Szenen gespielt, Rollen getauscht und gestritten. Genau so soll es sein.
Schön wars! Danke an alle, die mitgespielt, mitgedacht und mitgelacht haben.




Inklusives Skate-Angebot im Skatepark Lüchow
Am Sonntag, den 4. Oktober, wurde der Skatepark Lüchow bei phantastischem Wetter zum Ort für Alle – über 150 Besucher:innen, viele helfende Hände und glückliche Gesichter. Für einen Nachmittag spielte Behinderung schlicht keine Rolle: Große und Kleine, mit und ohne Behinderung, fuhren gemeinsam ihre Runden – auf Skateboards, Inline-Skates, Fahrrädern, Tretrollern, Kettcars, Liegeboards und Rollstühlen.
Herzstück des Tages war das inklusive Skate-Angebot von Sit’n Skate. Die Trainerinnen aus Hamburg und Dortmund brachten spezielle Skate-Rollstühle und Parcours mit und zeigten, wie sich Tricks, Rampen und Speed auch auf vier Rädern erleben lassen. Wer einmal drinsaß, wollte nicht mehr aussteigen – manche Jugendliche wollten am liebsten gleich einen eigenen Skate-Rollstuhl haben. Auch der Wheelchair-Skills-Workshop für Erwachsene zeigte: Skaten ist mehr als Sport – es ist Gemeinschaft, Spaß und Inspiration.
Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch den Kinderhospizverein Lüchow-Dannenberg e.V. und dessen Spender:innen. Als EinsWeiter e.V. haben wir Koordination, Planung und Vorbereitung übernommen. Unterstützt hat uns Friederike Küchler von „Familie Wunderwelt“ im Allerlüd, deren Tochter als Rollifahrerin das Skaten für sich entdeckt hat. Kulinarisch verwöhnt hat uns Benjamin Schöning von „Superfood – Fein & Ehrlich“ mit seinem Foodtruck – die dort gesammelten Spenden gingen je zur Hälfte an den Kinderhospizverein und an uns.
Was für ein toller Tag und eine wunderbare Stimmung…
Nach dem großen Echo arbeiten wir an einer Fortsetzung. Wer beim nächsten Termin dabei sein, uns unterstützen oder ein Skate-Rollstuhl-Projekt für Jugendliche im Landkreis anstoßen möchte: Meldet euch unter 0176 4629 3827 oder per E-Mail an info@eins-weiter.net.













Spuren aus dem Nationalsozialismus – Rundgang in Güstritz
Im Nationalsozialismus wurden Menschen aus vielen Ländern verschleppt und zur Arbeit für die Deutschen gezwungen. Wir sprechen heute von Zwangsarbeiter:innen. Meist denkt man dabei an große Fabriken in den Städten, doch auch auf dem Land mussten sie arbeiten, vor allem in der Landwirtschaft, und lebten oft mit auf den Höfen.
In Güstritz hat uns am 15. Oktober eine Referentin des Arbeitskreises NS Zwangsarbeit bei dem Rundgang https://zwangsarbeit.tools4activists.org/rundweg-spurensuche/ begleitet und Informationen in einfacher Sprache gegeben.
Zehn Teilnehmende vom CJD Salzwedel waren dabei. Zwei Stunden waren wir unterwegs, im eigenen Tempo und mit Raum für Fragen.
Der Rundgang erfolgte in Kooperation mit dem Arbeitskreis NS Zwangsarbeit und dem CJD Salzwedel. Wir von EinsWeiter haben das ganze initiert und koordiniert.
Finanziell möglich gemacht hat ihn „beherzt“ (https://beherzt.info/). Dafür ein herzliches Dankeschön!






Aktuelles zur Rikscha
Wie ihr wisst, steht unser neuer Container bei Werkhaus am Alten Postamt – dort, wo unsere Rikscha jetzt ja ihren Platz gefunden hat. Auch da sind wir eins weiter gegangen. Aus ein paar Paletten sind Sitzmöglichkeiten entstanden, die den Platz in eine echte Wohlfühlecke verwandelt haben. Vor und nach einer Rikschafahrt lädt er nun zum Verweilen ein. Und so manche, die dort vorbei kommen, nutzen die Sitzmöglichkeiten für eine kurze Pause oder ein Plauderstündchen in der Sonne!
Unser Dank an dieser Stelle geht an die Firma „Dietrich Getränke“, die uns für dieses Vorhaben mal wieder mit Paletten beglückt haben.
Durch den Container haben wir zusätzlich die Möglichkeit, das über Jahre angesammelte Equipment ordentlich zu verstauen. Neben der Rikscha und ihrem Zubehör – Auffahrschienen, Luftpumpe, Ladegeräte – konnten wir nun auch unser Info-Mobil unterbringen (was übrigens ebenfalls auf drei Rädern rollt!). Demnächst installieren wir auf dem Containerdach eine kleine Solaranlage, mit der künftig die Akkus der E-Rikscha geladen werden.
Es lebe die Autarkie!












In den letzten Wochen haben schon so manche Ausfahrten stattgefunden – und die Begeisterung war riesig. Das macht Lust auf mehr, und genau daran arbeiten wir mit Hochdruck! Nun steht ja die dunkle und manchmal ungemütliche Jahreszeit vor der Tür. Das heißt für uns, im nächsten Frühjahr durchstarten und bis dahin noch Fahrer:innen in die Fahrkünste einzuweisen.










Ubuntu – Kinder-Angebot in Neu Tramm
Ein Grund zum Freuen: Mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks und der Sparkasse Uelzen-Lüchow-Dannenberg konnten wir neues Spielmaterial anschaffen – drinnen wie draußen im Einsatz, um Koordination, Kreativität und das gute Miteinander der Kinder zu fördern.
Die Premiere gab es gleich beim letzten Angebot in der Flüchtlingsunterkunft: Das neue Schwungtuch wurde von allen gemeinsam ausprobiert – und ehrlich gesagt hat uns überrascht, wie viel Freude das Jung und Alt bereitet hat.
Gesucht werden weiterhin Engagierte, die gemeinsam einmal im Monat ein zweistündiges Angebot gestalten möchten – meldet euch bei uns!








Busdisco
In keinem Newsletter sollte die Erwähnung der monatlichen Busdiscogruppe fehlen! Beim diesjährigen Saisonabschluss wurde zuletzt noch einmal ordentlich gefeiert!



..und einen Monat vorher war noch der Herbstputz angesagt




… und über was wir hier noch gar nicht berichtet haben:
Neue Kooperation: EinsWeiter und der VNB
Seit diesem Jahr ist EinsWeiter offiziell Kooperationspartner des VNB (Verband Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.) aus Hannover – eine Zusammenarbeit, die uns mit Stolz und Freude erfüllt!
Der VNB unterstützt und vernetzt seit vielen Jahren Bildungsinitiativen in ganz Niedersachsen und setzt sich für gemeinschaftliches, bürgernahes Lernen ein.
Somit dürfen wir uns über kleine finanzielle Zuschüsse des VNB freuen, die unseren verschiedenen Arbeitsgruppen zugute kommen. Damit können die Gruppen ihre Treffen und Angebote mit noch mehr Leben füllen und zum Beispiel Material oder Raumkosten finanzieren. Auch in 2027 ist wieder eine Unterstützung durch den VNB geplant. Zudem arbeitet der VNB schwerpunktmäßig zu ähnlichen Themen wie wir, und der Austausch dazu ist sehr förderlich. Herzlichen Dank für die Arbeit!
Das war mal wieder ein Ausschnitt aus unserer Arbeit, und wir hoffen, dass ihr Freude am Lesen hattet. Es ist wieder so einiges in Planung, schaut hier einfach mal vorbei … seid gespannt!
Liebe Grüße
Euer EinsWeiter-Team





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