Kategorie: Newsletter

Newsletter #25

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Hier kommt nun unser erster Newsletter nach unserer Wandel-Entscheidung!
Neben all den anstehenden Aufgaben liegen auch schon einige richtig schöne Veranstaltungen hinter uns, an denen wir euch natürlich teilhaben lassen möchten. In der Vorausschau hatten wir sie ja schon angekündigt – und die ein oder andere Person war ja sogar mit dabei… juhuuu!
Und weiter geht’s: Auch in den nächsten Wochen stehen wieder spannende Projekte und Termine an – wie zum Beispiel die Orange Days. Die habt ihr ja bestimmt schon in unserem Kalender entdeckt.

Bevor wir mit unseren Berichten starten, gibt’s noch eine schöne Neuigkeit:
Seit dem 1. Oktober ist unsere neue Kollegin Rana mit im Team!
Herzlich willkommen, liebe Rana – wir freuen uns sehr, dass du dabei bist!

Und hier noch eine weitere Neuigkeit zu dem offenen Treff, der bisher jeden Donnerstag in unserem Büro von 16:00 bis 18:00 Uhr stattgefunden hat.
Ab jetzt findet er jeden zweiten und vierten Mittwoch von 14:00 bis 16:00 Uhr statt.
Ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizukommen! Jeder Treff wird anders gestaltet sein. Wenn ihr selbst Lust habt, ein bestimmtes Thema einzubringen, mit uns zu basteln oder zu zeigen, wie man geschickt Kurven nimmt – meldet euch gern bei uns.
Den Auftakt am 26.11.25 gestalten wir gemeinsam:
Majon und Doro blicken zurück und erzählen, was war,
Gemeinsam mit Martin und Rana geben wir einen Ausblick darauf, was kommt.
Wir freuen uns auf euch!


Suffizienz (Genügsamkeits-) Tag am 5. September 2025

Das Thema der Veranstaltung war „Gutes Leben – weniger Konsum und Umweltbelastung“ – ein Thema, das viele von uns gerade sehr bewegt. Unsere Idee, dazu eine kleine Umfrage zu starten, kam super an! Wir wollten wissen: „Was konntest du schon umsetzen?“ und „Was sind deine nächsten Ziele?“ – und wow, die Pinnwand war am Ende richtig voll! Seht selbst…

Es war toll zu sehen, wie viele Menschen schon aktiv sind und sich Gedanken machen, wie ein gutes Leben mit weniger Konsum aussehen kann. Die Veranstaltung war richtig gut besucht, und wir hatten viele schöne, inspirierende Gespräche – mit neuen Kontakten, spannenden Ideen und ganz viel Motivation fürs Weitergehen!

Schaut mal, unser kleiner Info-Stand für diese Veranstaltung…


Bunter DIY Aktionstag in Lüchow am 7. September 2025
„Für eine solidarische Welt ohne Faschismus“

An diesem Tag standen wir mit unserem Infotisch draußen vor dem Alten Rathaus – dort gibt’s ja leider noch keine Auffahrhilfe, um mit Rollstuhl oder Rollator selbstbestimmt hineinzukommen. Also haben wir kurzerhand unseren Platz vor die Tür verlegt – frische Luft und schönes Wetter an diesem Tag inklusive! Wir waren in richtig guter Gesellschaft, denn auch die Gruppe „Lemgow für Demokratie und Vielfalt“ war mit dabei.
Außerdem haben wir während der Veranstaltung Assistenz angeboten – für den Fall, dass jemand Unterstützung gebraucht hätte, z.B. beim Zugang in das Alte Rathaus. So war für alle gesorgt!
Auf den Fotos seht ihr unsere Tafel mit der Aufschrift „Eine Million gegen Rechts“ – das ist übrigens auch der Titel des Projekts von Heinz Ratz (hier entlang, wenn ihr neugierig seid). Und was sollen wir sagen? Zu unserer großen Freude haben tatsächlich fast eine Million unterschrieben 😉 – na gut, vielleicht nicht ganz, aber es fühlte sich auf jeden Fall so an!
Den krönenden Abschluss gab dann Heinz persönlich, der mit seiner Unterschrift unsere Aktion perfekt abgerundet hat.
Auf der Rückfahrt hatte er leider einen schweren Autounfall. Zum Glück ist ihm nichts allzu Schlimmes passiert – darüber sind wir sehr erleichtert! Sein Auto hat’s allerdings nicht überstanden … und ein Teil der gesammelten Spenden flatterte leider quer über die Autobahn.


Großes Vielfalter-Fest in Salzwedel

Am 20. September 2025 wurde Salzwedel zum Schauplatz eines farbenfrohen und mitreißenden Ereignisses: dem großen Vielfalter-Fest! Unter dem Motto „Ein Fest für alle Menschen – klein und groß – jeder Herkunft“ verwandelte sich der Burggarten in einen Ort voller Musik, Freude und Begegnung. Viele Menschen kamen zusammen (so einige in fantasievollen Verkleidungen), um die Vielfalt zu feiern – begleitet von kreativen Aktionen, internationalen Klängen und kulinarischen Genüssen aus aller Welt.
Nach einem tollen Auftakt im Burggarten zogen wir durch Salzwedels Straßen – begleitet von Trommeln, Bannern und strahlenden Gesichtern. Gemeinsam setzten wir ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Zusammenhalt und Lebensfreude.
Ein Tag, der zeigte, wie bunt und lebendig Gemeinschaft sein kann. Seht selbst…


10 Jahre Freie Schule in Grabow – am 27. September 2025

Wir fühlen uns mit der Freien Schule schon seit Langem verbunden. Umso schöner war es, an diesem Tag mit viel Freude und Spaß dabei zu sein – und mit unserer kleinen Aktion das Fest vielleicht ein Stück weit bereichert zu haben.
Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hat Martin mit unserem Fahrradanhänger kleine Besucher:innen über das Gelände gezogen, während sie begeistert Seifenblasen in die Luft steigen ließen.
Wir sind gespannt, wie sich unsere Zusammenarbeit in Zukunft weiterentwickelt. Schön, dass es euch gibt!


Inklusive Kinderbuch-Lesung am 28. September 2025

Zu dieser Lesung luden das Netzwerk Antidiskriminierung Wendland (NAW), EinsWeiter e.V. und KADNON/diversu – Antidiskriminierungsstelle Lüneburg zu einem ganz besonderen literarischen Nachmittag ein. Zu Gast war die Autorin Adina Hermann, die mit ihrer Lesung Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Leider konnte Raul Krauthausen, der mit Adina zusammen das Kinderbuch geschrieben hatte, nicht kommen.
Sehr kurzfristig konnten wir noch eine Dometscherin für DGS (Deutsche Gebärdensprache) gewinnen, damit auch taube Menschen teilhaben konnten.
Zu unserer freudigen Überraschung kamen viele zur Lesung – trotz allerschönstem Herbst-Wetter -, sodass das Foyer des Verdo in Hitzacker proppevoll war…
In gemütlicher Atmosphäre lauschten große und kleine Besucher:innen den Abenteuern von Ela und ihrem besten Freund Ben – Figuren, die mit Mut, Freundschaft und Fantasie die Herzen des Publikums im Sturm eroberten. Zwischen Geschichten zum Staunen, Zuhören und Mitlesen entstanden viele kleine Momente des Austauschs und des gemeinsamen Lachens.
Begleitet wurde die Lesung von einem liebevoll gestalteten Rahmenprogramm: Es gab – auf Spendenbasis – Kaffee, Kuchen und Kekse, Büchertische mit einer bunten Auswahl an Literatur rund um Vielfalt und Zusammenleben sowie kleine Mitmach-Aktionen für Kinder.
Das Ziel der Veranstaltung: Einen Raum schaffen, in dem Menschen einander begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam entdecken, wie bereichernd Vielfalt sein kann. Diese Idee wurde an diesem Nachmittag lebendig – in Worten, Geschichten und vielen strahlenden Gesichtern.


Planung Rampenbau*/Auffahrhilfe am Alten Rathaus in Lüchow

Wie ihr wisst, setzen wir uns gemeinsam mit anderen Engagierten dafür ein, dass das Alte Rathaus in Lüchow für „alle“ Menschen zugänglich wird.
Am 1. November wurde es konkret: Mit vereinten und solidarischen Kräften ging es – trotz einsetzendem Regen – an die Arbeit. Zunächst wurde die Hecke zurückgeschnitten, oder wie es fachlich heißt: auf den Stock gesetzt. So kann sie später wieder austreiben und ihren Platz im Grünen zurückerobern. Nach einer wärmenden Pause mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen starteten unsere fachkundigen Unterstützerinnen in die Planungsphase der neuen Auffahrhilfe. Grundlage dafür bildeten die Berechnungen einer Rollstuhlfahrerin, die ihre Erfahrungen und Perspektive in die Arbeit einbrachte – ein wichtiger Beitrag für eine wirklich barrierefreie Lösung.
Inzwischen liegt eine Skizze samt detaillierter Beschreibung vor. Beide Unterlagen wurden der Samtgemeinde zur Prüfung und Zustimmung übergeben.
Jetzt heißt es: Daumen drücken!

*Wir möchten künftig auf das Wort „Rampe“ verzichten, da es für viele Menschen – insbesondere unsere jüdischen Mitbürger*innen – schmerzliche historische Assoziationen weckt.
In den Vernichtungslagern der Nationalsozialist:innen bezeichnete „Rampe“ den Bahnsteig, an dem deportierte Jüdinnen und Juden aus den Güterzügen getrieben wurden. Dort fand die sogenannte Selektion statt: körperlich kräftige Menschen wurden zum Arbeitsdienst ausgesondert, während die große Mehrheit unmittelbar in die Gaskammern geführt und ermordet wurde.


Angebot für Kinder in der Flüchtlingsunterkunft in Neu Tramm

Seit Kurzem gibt es – organisiert durch den Laden migra in Lüchow – eine neue Support-Gruppe. Dort treffen sich regelmäßig Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Auch wir von EinsWeiter sind dabei.
In diesem Rahmen entstand die Idee, ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder in Neu Tramm ins Leben zu rufen. Die Bedingungen vor Ort sind – nicht nur für die jüngsten Bewohner*innen – bekanntermaßen teilweise ziemlich katastrophal.
Gedacht ist zunächst an ein monatliches Angebot. Das lässt sich jedoch nur umsetzen, wenn wir genug Unterstützer*innen sind und die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird. Ideal wäre es, wenn sich dafür eine selbstorganisierte Gruppe bildet.
Wenn ihr Interesse habt, meldet euch gerne bei mir (Majon) per Mail: majon.rabe@eins-weiter.net


Spendenaufruf für El Fasher, Sudan

Die Einnahme der Stadt El Fasher in Darfur durch die sogenannten Rapid Support Forces ist eine humanitäre Katastrophe.
Die Stadt war bereits Monate vor der Einnahme belagert und ausgehungert.
LKWs von UNICEF, die versuchten, Lebensmittel in die Stadt zu bringen, wurden regelmäßig beschossen.
Nun ist El Fasher vom Militär eingenommen worden. Niemand weiß, wie viele der über 260.000 Bewohner bereits getötet wurden. Die Rebellenarmee hat damit begonnen, einen Erdwall um die Stadt zu errichten. Auf diesem Wall stehen Soldaten und schießen – wie bei einer Hasenjagd – auf die fliehende Bevölkerung.
Wer von den Flüchtenden überlebt, macht sich zu Fuß auf den Weg in die 70 km entfernte Stadt Tawilah.
Wer diesen Marsch durch die Wüste schafft, kommt halb verhungert, dehydriert und völlig entkräftet an. Kaum jemand der Geflüchteten hat Kochgeschirr bei sich; fast alle Ankommenden sind schwer traumatisiert von dem, was sie in El Fasher erlebt haben.
Sie brauchen nach dem langen, verzweifelten Marsch einen Ort, an dem sie sich niederlassen können, an dem sie eine nahrhafte Mahlzeit und sauberes Wasser erhalten. Deshalb sind die von der sudanesischen Bevölkerung organisierten Straßenküchen so wichtig.
Sich ausruhen können, versorgt werden – das ist es, was die Menschen, die aus der Hölle von El Fasher entkommen sind, dringend benötigen, bevor sie weiterziehen, möglicherweise Richtung Tschad.
Durch persönliche Kontakte gehen die Spendengelder zu 100 Prozent direkt an das Projekt – in diesem Fall an die Straßenküchen in Tawilah.
Spendenkonto „Haddak“
Ursula Overhage
IBAN: DE78 2586 3489 2404 2056 01
Stichwort: Darfur


Aktion Mensch

Zum Schluss noch eine richtig schöne Nachricht: Aktion Mensch hat unseren Antrag für eine Fahrrad-Rikscha bewilligt. Die Förderperiode lief eigentlich bereits Mitte dieses Jahres aus, und wir hatten den Antrag sehr kurzfristig gestellt – daher hatten wir überhaupt nicht mit einer Zusage gerechnet!
Dank der 100%igen Förderung können wir nun eine E-Rikscha der Firma Coolly (City Modell H für Menschen mit eingeschränkter Mobilität) anschaffen sowie einen neuen, sechs Meter langen Container zur Unterbringung der Rikscha und des Zubehörs.
Vielen Dank an Aktion Mensch!
Was wir Spannendes damit vorhaben, erzählen wir euch im nächsten Newsletter!


Ihr Lieben,

bleibt gesund und „stabil“ und passt auf euch auf!

Bis bald
Euer EinsWeiter-Team

Newsletter – Sonderausgabe…

EinsWeiter im Wandel der Zeit

Wie ihr wisst, planen wir schon seit vielen Jahren, in Lüchow an den Naulitzer Wiesen ein sozial-ökologisches Zentrum zu bauen. Unsere Antriebsfeder war, dass es schlicht an wertschätzenden, inklusiven und solidarischen Räumen fehlt. Mit Herzblut, Idealismus und einer großen Portion Durchhaltevermögen haben wir dieses Ziel verfolgt und konnten sehr viel erreichen.
In all den Jahren haben viele Menschen mit uns gedacht, geplant und visioniert. Gemeinsam wuchs die Überzeugung: Ein solcher Ort für Begegnung und Lernen wird dringend gebraucht – heute mehr denn je, und gerade jetzt! Viele konnten sich dort schon mit ihren Ideen und Angeboten sehen, voller Freude und Tatkraft.

So groß die Begeisterung für unser Vorhaben auch war, hat sich niemand in der Lage gesehen, die Verantwortung in vollem Maße mit uns zu teilen. In den vielen Gesprächen mit Einzelnen und auch mit anderen Organisationen wurde spürbar: Die letzten Jahre haben viel Kraft gekostet. Corona, die politischen Entwicklungen direkt vor unserer Haustür und die weltweiten Krisen haben Spuren hinterlassen. In dieser Unsicherheit bleibt vielen kaum Energie übrig, um sich zusätzlich in ein so großes Projekt einzubringen. Das ist nur allzu verständlich – denn das eigene Leben gut zu bewältigen, ist für jede und jeden schon Herausforderung genug.

Auch an uns ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Wir spüren die Folgen unseres langen Engagements, und das Älterwerden – mit den ersten „Ersatzteilen“ – zeigt uns klar: Unsere Kräfte sind nicht unendlich. Nach langem Überlegen und Abwägen – und glaubt uns, dieser Weg führte uns durch ein tiefes Tal – haben wir entschieden, unseren Blick stärker auf uns selbst zu richten: auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und ein Leben voller Genuss und Leichtigkeit.
Darum werden wir das sozial-ökologische Zentrum nicht mehr bauen – auch wenn so vieles auf wundervolle Weise „einsweiter“ gegangen ist.

Da die gebündelten Kräfte für dieses Vorhaben auch in Zukunft nicht erkennbar waren, haben wir zusätzlich entschieden, das Grundstück an die Stadt Lüchow zurückzugeben. Diese Entscheidung fällt uns sehr schwer, denn das Naturgrundstück hat sich über die Jahre zu einem wahren Schatz entwickelt. Doch auch dafür fehlen uns die Kapazitäten und die Energie, um es so zu bewahren, zu pflegen und zu beleben, wie es verdient hätte. Zudem lief im Mai 2025 die im Kaufvertrag von der Stadt Lüchow festgelegte Frist einer Bebauungsverpflichtung ab. Wir hoffen, dass für dieses wertvolle Stückchen Erde eine wertschätzende Nachnutzung angedacht wird!

Der Verein EinsWeiter bleibt natürlich bestehen – und damit auch seine wichtige Rolle im Landkreis mit Themen wie Vielfalt, Inklusion, Solidarität, Demokratie, Ökologie und Gemeinwohlökonomie. Wir werden weiterhin Impulse geben, Veranstaltungen planen, Netzwerke knüpfen und für ein gutes Leben mit weniger Konsum und Umweltbelastung eintreten!

Auch das Projekt „Quartiersentwicklung“, das bereits zum dritten Mal von der Deutschen Fernsehlotterie und der Heidehof-Stiftung gefördert wird, wird mit seinen Zielen und Schwerpunkten fortgeführt.
Das Büro und der kontinuierliche Anlauf- und Begegnungsort in der Burgstraße bleibt bestehen für die Projekte der „Quartiersentwicklung“ und steht weiterhin für Treffen von verschiedenen Gruppen und Kooperationspartner:innen zur Verfügung.

Für die Zukunft möchten wir außerdem vorhandene, größere Räume mitnutzen – etwa das Alte Rathaus in Lüchow. Dort setzen wir uns gerade für einen gemeinschaftlich mit Betroffenen geplanten Rampenbau ein, damit alle Menschen diesen Raum selbstbestimmt erreichen können. Barrierefreiheit ist für uns eine grundlegende Voraussetzung für alle Orte und Veranstaltungen, an denen wir beteiligt sind. Unser Ziel bleibt: Niemand soll außen vor bleiben… aber das wisst ihr ja 🙂

So schließen wir zugleich an unsere Anfänge an, als wir in Lüchow und naher Umgebung nach passenden Leerständen für unser Vorhaben gesucht haben. Heute möchten wir nicht mehr alles allein aufbauen, sondern auch dort anknüpfen, wo andere schon etwas begonnen haben. Ein herzliches Dankeschön geht an den Quartier Vier e.V., der den Mietvertrag für das Alte Rathaus trägt, die Nutzung koordiniert und so viel organisatorische Arbeit übernimmt! Vielleicht entwickelt sich dort, gemeinsam mit vielen Nutzer:innen, noch etwas ganz Neues – getragen von einer großen Energie. Eine schöne Vorstellung!

Es tut weh, sich von unserem Vorhaben zu verabschieden, und doch ist es ebenso schön zu erleben, dass mit jedem Abschied auch ein Neubeginn möglich wird. Wir freuen uns sehr auf das, was nun kommt – und auch auf die Zeit, die wir uns selbst schenken dürfen.

Unser Dank gilt allen, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben – finanziell, mit ihrem Wissen, mit Ideen und Engagement. Und ebenso all jenen, die das Projektvorhaben über diesen langen Weg begleitet haben – ob für ein kurzes Stück oder über viele Jahre hinweg.

Wir haben in den letzten Tagen mit vielen persönlich gesprochen, die uns und dem Projekt nahe stehen. Wir hoffen, dass wir niemanden vergessen haben!

Wir danken euch für eure Tränen, eure mitfühlenden Worte und dass ihr uns immer unterstützt habt in unserem Tun und Handeln. Ohne euch wären wir gar nicht soweit gekommen!

Eure Doro und eure Majon

Hier noch ein paar abschließende Worte, die uns über den Weg „gelaufen“ sind:
„Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.“
(Henriette Hanke, 1785 – 1862)

Reaktionen…

Wir wollten euch teilhaben lassen an Grüßen, Wünschen und Reaktionen auf unseren „Wandel“-Newsletter, den ihr hier https://www.eins-weiter.net/newsletter-sonderausgabe/ findet. Neben den vielen persönlichen Gesprächen, haben uns die folgenden Nachrichten per Mail erreicht!

Vielen Dank euch allen, wir sind sehr berührt und gestärkt von euren gesprochenen und geschriebenen Worten….

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„Chapeau!
Allen MitstreiterInnen und im Besonderen Doro und Marion! 
Dank für diese Vision. Für dieses Wachrütteln, Werte aufzeigen.
Zuversicht verteilen, Mut machen und eure unbeschreibliche Stärke. 
Träume brauchen Kraft. Irgendwann geht sie flöten. 
Für alles Weitere umärmel ich euch Kraft spendend und von ganzem Herzen“

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„Mich und auch andere aus dem Team haben eure Zeilen berührt, wir bedauern, dass ihr das Bauvorhaben loslasst – und können es gut nachvollziehen, auch nach dem was wir hier durchgemacht haben und immer noch machen in Sachen „Nachwirkungen von jahrelanger Baustelle“.
Und ich freue mich, dass ihr als Verein weiterarbeitet und euch an anderen Stellen mit einklinkt!“

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„Ja, das Motto klingt richtig gut, etwas niederlegen bedeutet wirklich keine Niederlage.
Wie schön, dass es euch gut geht. Sorgt weiter so gut für Euch. Ihr habt es wirklich verdient. Auch wenn es auch ohne es verdient zu haben vollkommen richtig wäre.
Fühlt euch herzlich umarmt“

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„Eure Information ist bei mir angekommen und hat mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt. Das muss ich erst mal verdauen. Ihr habt unser großes Bedauern und mit großer Bestürzung kann ich nur sagen, dass es uns letztendlich alle betrifft. Mein Team ist ebenfalls informiert und traurig.
Ich verstehe Euren Entschluss allerdings sehr gut, da ich auch an allen Ecken bemerke, wie man für so vieles so sehr kämpfen muss! Es liegt nahe, dass die Kräfte manchmal einfach nicht mehr reichen und Prioritäten gesetzt werden müssen. Die eigene Gesundheit steht da oben an.
Trotz allem ist es eine Katastrophe, die mich mal wieder sprachlos macht.
Aber es stimmt einfach…Ihr habt so viel geleistet und bewegt! Unsere Anerkennung dafür sei Euch gewiss!“

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„Danke, dass ihr uns so offen an euren Gedanken teilhaben lasst. Wir spüren, wie schwer euch dieser Schritt gefallen ist – und gleichzeitig auch, wie viel ihr in all den Jahren bewegt habt.“

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„Auch wenn das große Zentrum für EinsWeiter nun nicht entstehen wird, bleibt euer Engagement für Vielfalt, Solidarität und Gemeinwohl unglaublich wertvoll. Wir haben großen Respekt vor eurer Entscheidung, jetzt mehr auf euch selbst zu achten – das ist genauso wichtig.
Wir wünschen euch von Herzen Leichtigkeit, Gesundheit und Freude für das, was kommt.“

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„Was für eine große Entscheidung, den Großteil eines Herzensprojekt zu verabschieden! Ich kann mir vage vorstellen, was für ein langer und schwieriger Prozeß dahin geführt hat.
Danke für die viele viele Energie, die ihr gegeben habt und die im Verein ja auch weiterleben wird.
Ich wünsche euch von Herzen unbelastete Zeiten der Lebensfreude, Zeit für euch und einen guten weiteren Weg! (der sich sicher auch mal wieder mit meinem kreuzen wird).“

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„Alles Liebe und Gute für Euch! Das war sicher eine schwere Entscheidung, ich wünsche Euch jetzt das „schön Leben“, so wie Ihr es Euch vorstellt.“

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„Eure Mail hat mich sehr betroffen gemacht, und es tut mir sooo leid, dass euer Herzprojekt – das sozial-ökologische Zentrum – nun doch nicht realisiert werden kann. Aber eure Gesundheit und euer Wohlbefinden sind das wichtigste Gut und darum ist die Entscheidung richtig und gut, auch wenn es sicherlich sehr weh tut. Ich finde es ganz wunderbar, dass ihr es wenigstens versucht habt! 
Und es ist großartig, dass der Verein EinsWeiter bestehen bleibt und sich weiter in der Region engagiert! Dass mit der neuen Kooperation in den Räumen des Alten Rathaus in Lüchow klingt ebenfalls super und wird ein schöner Neubeginn!
Jetzt wünsche ich euch erst einmal ganz viele Zeit füreinander und miteinander! Erholt euch von den Strapazen der letzten Jahre, tankt neue Energie und genießt das Leben in vollen Zügen!“

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„Hut ab für diese Entscheidung! Das ist kein Scheitern. Ich wünsche mir, dass eure Weg leichter wird. Genießt die gemeinsame Zeit. Ich hoffe, dass es euch gesundheitlich bald besser geht und dass ihr reisen könnt…. Danke für eure Engagement, für eure Verständnis und Einfühlungsvermögen für eure Mitmenschen. Ihr werdet immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben und ich bin euch unendlich dankbar. Fühlt euch gedrückt.“

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„Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer euch dieser Schritt gefallen sein muss, und ich hoffe, ihr schöpft Kraft aus allem, was jetzt noch entsteht in Lüchow und bei Einsweiter und wobei ihr mit eurer Unermüdlichkeit ja einfach unersetzlich seid.“

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„Fühlt euch mal dicke gedrückt von mir!! Nach vorne schauen ist das Beste :)“

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„Ich habe eure lange mail gelesen, und kann mir vorstellen wie schwer euch dieser schritt gefallen ist….wie gut, dass ihr jetzt entschieden habt, euren blick stärker auf euch selbst zu richten…und die euch noch verbleibende zeit auf diesem schönen planeten nun mit mehr leichtigkeit und genuss verbringen wollt….
..danke für euer langes, unbeirrbares engagement ….
..und eurem langsam gewachsenen mut zu einem nein….“

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„Danke für Eure Mail! Wir fühlen mit Euch, wissen wir doch, was es bedeutet, jahrelang ehrenamtlich Herzblut in ein Projekt zu stecken. Wir drücken die Daumen, dass Ihr mit dem gewonnenen Freiraum viel Gutes in Euch und für Euer Umfeld bewirkt. Da sind wir sehr zuversichtlich!“

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„Da habt ihr so recht, das ihr jetzt auch mal an euch denken wollt.
So viel erreicht und geholfen.
Bewundernswert.
Wir wünschen euch alles Gute,  für alles was ihr in Zukunft machen werdet.“

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„Danke, dass ihr eure Gedanken geteilt habt und Danke für das ganze Engagement der vergangenen Jahre. Es ist wirklich sehr sehr schade, dass es nicht möglich ist, das Gebäude wie geplant zu bauen und das Grundstück zu halten, auch weil schon so viel Herzblut hineingeflossen ist und es eine so großartige Vision war. Die Idee an bestehende Räume oder Initiativen anzudocken und auch das Rathaus/Arthaus noch mehr mit zu nutzen oder zu beleben, finde ich auch sehr gut. Hoffentlich kann es bestehen bleiben und über viele Jahre ein Ort der Vielfalt sein. Ich finde es gut, dass ihr jetzt nach vorne schaut und bin auch sehr froh, dass der Verein Eins Weiter weiter bestehen wird.“

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„Ja, sehr schade und ich kann mir vorstellen wie schwer die Entscheidung war. Ich wünsche euch alles Gute und hoffe wie ja schon angekündigt, dass EinsWeiter mit guten Ideen, Aktionen, Veranstaltungen und Vernetzungen erhalten bleibt.“

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„Ja, wir werden älter – und das in Zeiten wo man ziemlich fit sein sollte gegen rechts und andere üble Entwicklungen.
Auch ich überlege schon immer genau, wo ich meine Kraft reinstecke. So schade es ist, ich verstehe euch gut – und man muss ab einem gewissen Punkt an sich und die restliche Zeit denken. Ihr habt so viel gewuppt, immer so viel Power gehabt, dafür habt ihr großen Respekt verdient.
Genießt das nun vielleicht stressfreiere, etwas entspanntere Leben……“

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„Welch traurige Nachrichten – es ist wirklich soo schade und soo verständlich –solch ein großes Vorhaben braucht eine Menge Schultern.
Ich hatte bei meinem Träger fleißig Werbung gemacht, sich bei euch zu engagieren, aber die Zeichen für sichere Finanzierung stehen gerade einfach schlecht. 
Von daher beglückwünsche ich euch zu eurer Entscheidung und freue mich auf weitere Netzwerk-Aktionen
In bunter Vielfalt.“

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„Sehr traurig habe ich heute Eure Nachricht gelesen. Bevor ich mich jetzt über fehlende Wertschätzung aus der Politik etc. beklage, möchte ich lieber auf was Positives schauen:
Vielen Dank, dass ihr mit Herzblut und Engagement diesen Weg schon so viele Jahre gegangen seid. Vielen Dank, dass ihr in unserer Heimat auch ohne das Zentrum einen wichtigen Mehrwert durch Eure Arbeit gebt und weiterhin geben werdet.
Manchmal tut loslassen auch gut, ich mache gerade eine sehr ähnliche Erfahrung hier in Lüchow. Es ist schön zu sehen, dass ihr dies zwar traurig, aber mit einem guten Gefühl machen könnt, denn in der Zivilgesellschaft gibt es für Euch nichts anderes als große Wertschätzung. Wer nichts probiert, kann auch nichts loslassen, von daher vielen Dank für Euren Einsatz!!!!
Ich hoffe wir bleiben weiterhin in Kontakt.“

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„Das ist ein sehr berührender Newsletter geworden, fein und klar von Herzen formuliert, finde ich .
Ich freue mich über die Liebe darin, die Ehrlichkeit und die Achtung – und ganz besonders auch die Zuversicht, die aus allen Zeilen spricht. So ist es leicht, trotz der traurigen Mitteilung Lebens zugewandt, den Blick in die Zukunft zu heben und dort trotz einiger grauer Wolken immer wieder auch einen Regenbogen zu entdecken!
Vielen Dank für eure Freude-Energie und Tatkraft, mit der ihr so viel bewegt habt und weiter bewegt!
Ich wünsche euch, dass ihr alles auf dem Weg findet, was eure Freude, die Gesundheit und den Genuss, die Leichtigkeit und die Kräfte speisen kann und euch tragen!
Ich freue mich auf einsweiter und schicke euch liebe Grüße!“

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„Im ersten Moment bin ich erschrocken über eure Nachricht, aber dann dachte ich – beim Tanzen macht man ja auch immer Schritte in verschiedene Richtungen und ein „zurück“ ist dabei kein Rückschritt. In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten ein lustvolles und fruchtbringendes Weitertanzen und freue mich, dass es auch mit solcher Zuversicht in einem Netzwerk weiterer Beteiligter weitergeht.
Und euch beiden persönlich alles Gute, gesundheitlich und überhaupt.“

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Newsletter #24

Liebe Interessierte, Aktive und Unterstützende!

Hier kommt unser angekündigter, verspäteter Newsletter #24!
Wir berichten euch über die vergangenen Veranstaltungen vor der Sommerpause und auch nach der Sommerpause. Außerdem findet ihr die Termine der schon bald folgenden Veranstaltungen, an denen wir mit EinsWeiter mitwirken und teilnehmen.
Über den Stand der Dinge zu unserem Projektvorhaben auf dem Grundstück mit den geplanten Gebäuden werden wir euch in dem ganz bald folgenden Newsletter informieren – gerade werden hierfür noch entscheidende Weichen gestellt und Gespräche geführt.

Soli-Abend am 27. Juni ’25

Wir haben auf unserem Grundstück und am Bus einen wunderbaren Soli-Abend erlebt, der von den engagierten Unterstützer*innen Jörg und Angelique organisiert wurde. Die Atmosphäre und das Wetter waren einladend…
Bevor das Soli-Konzert begann, gab es eine tolle Schnippel-Disco. Bei cooler Musik dank Angeliques wunderbarer Playlist bereiteten alle zusammen einen frischen Eintopf zu. Erfrischende Getränke machten das Mahl rund. Danke, Angelique, für das Besorgen der Zutaten und das Anschüren des Feuers. Andere brachten noch Leckereien mit – ach, was war das für ein schönes Schmausen!

Angelique brachte auch noch alles mit, um große Seifenblasen erschillern zu lassen – ein großer Spaß für groß und klein!
Und von der BI bekamen wir eine Trenntoilette für diesen Abend… leider nicht rolligerecht (daran arbeiten wir gerade noch!). Vielen Dank an die BI, Jan und Christoph, der sich um den Zusammenbau und die „Pflege“ kümmerte an diesem Abend!
Zwei aus der RAK-Szene (Rotzfreche Asphalt Kultur), nämlich Paul Geigerzähler aus Berlin und Jörg Isermeier SongX aus Bremen, traten mit ihren bewegenden, politischen Liedern auf – komplett ohne Verstärkung… und Gage (großen Dank an die beiden!). Die kleine, aber feine Runde von circa 30 Menschen nutzte die Gelegenheit neben des Genießens, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen. Ein besonderer Dank gilt den jungen Skatern für ihre Solidaritätsbekundungen.
Es war ein Abend voller Gemeinschaft, Kreativität – und wir danken allen, die zu diesem besonderen Abend beigetragen haben und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Veranstaltungen!


CSD am 28. Juni ’25

„Kreuz und queer ohne Haken“ – unter diesem Motto fand in diesem Jahr die Demonstration des CSD Wendland statt. Gemeinsam mit vielen anderen setzten wir ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz und waren zum ersten Mal mit einem eigenen Treckergespann mit dabei.
Die Demo startete um 11:30 Uhr am Lüchower Amtsturm und führte dich die Innenstadt. Im Anschluss an den Umzug erwartete die Besucher:innnen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm im Amtsgarten. An unserem Stand hatten sowohl Kinder als auch Erwachsene die Möglichkeit, sich eine Regenbogenflagge auf die Wange malen zu lassen, ein temporäres Tattoo aufzutragen oder themenspezifische Sticker mitzunehmen.
Es war ein Tag voller, toller Gespräche und interessanter Begegnungen.
In diesen unruhigen Zeiten, in denen Hass und Gewalt insbesondere gegen Minderheiten zunehmen, war es wichtig, auch an diesem Tag auf die Straße zu gehen. Ein Zeichen für Respekt und Solidarität und für eine bunte und vielfältige Gesellschaft zu setzen.
Vielen Dank noch an Jan Becker, der den Trecker gefahren hat und den Anhänger zur Verfügung gestellt hat und an Klaus Heuer, der uns seinen Trecker für die Aktion gegeben hat. Danke für euren solidarischen Beitrag!


Wendland 1×1 am 03. Juli ’25

An diesem Abend hatten wir die Gelegenheit, uns im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wendland 1×1“ vorzustellen, welches einmal monatlich an verschiedenen Orten statt findet und von „WendlandLeben“ organisiert wird. Dieses Format richtet sich an Neu-, Alt- und „Bald“-Wendländer:innen“ – also an all jene, die neu in der Region sind, bereits länger hier leben oder darüber nachdenken, hierher zu ziehen. Es bietet einen Raum für Austausch, Vernetzung, des Kennenlernens und natürlich auch gemeinsam neue Ideen zu spinnen.

Bei strahlendem Wetter und in entspannter Atmosphäre fand unsere Vorstellung auf unserem Grundstück und vor unserem Linienbus „Bernhard“ mit 20 Interessierten statt. Wir informierten über unsere Vorhaben und unsere Arbeit und schlenderten über unser Naturgrundstück. Hierbei konnten sich alle an der wunderbaren Artenvielfalt interessiert erfreuen und mehr darüber erfahren.

Im Anschluss luden wir alle zu einem gemeinsamen Essen ein. Es gab köstliches Linsen-Dahl mit veganem und glutenfreiem Brot sowie frische Gemüsesticks. Eine kleine Getränkebar sorgte für eine wunderbare Erfrischung. Nach dem Essen hatten alle die Möglichkeit, sich vorzustellen, um sich dann dem spannenden Thema „Idealismus“ zuzuwenden – was bedeutet dies und wo steht jede*r? Die teilweise sehr intensiven Gespräche gingen bis spät in den Abend.
Wir freuen uns, dass wir uns und unsere Arbeit in diesem Rahmen vorstellen konnten und wir zukünftig weiter miteinander „netzwerkeln“.
Ein Danke an alle!


Tag der offenen Tür im Alten Rathaus Lüchow am 26. August ’25

Hier erst einmal allgemeine Informationen zu der Geschichte, den Planungen und der zukünftigen Nutzung: Im September 2023 konnte die Samtgemeinde Lüchow ihr neues Rathaus im Amtsweg 4 beziehen. Seither stand das Gebäude der Verwaltung in der Theodor-Körner Straße leer.
„Was wird denn jetzt eigentlich aus dem alten Rathaus?“ Viele Vermutungen und Ideen machten dazu in Lüchow bereits die Runde. Und auch wir von EinsWeiter hatten für einen Moment die Idee – als uns verschiedenste Menschen ansprachen -, ob sich unser Vorhaben dort umsetzen ließe. Diese Idee warfen wir aber schnell wieder über Bord, da sich die Lage fürs Wohnen und das fehlende Naturgrundstück als sehr schwierig und nicht stimmig heraus stellte.
Die neu gegründete Gruppe „Zwischennutzung altes Rathaus“ bekundete dann letztes Jahr Interesse für die Belebung des alten Gebäudes. In zentraler Lage soll ein offener, soziokultureller Ort zum Ausprobieren, Lernen und Zusammenkommen entstehen. Die Samtgemeinde brauchte eine Institution und feste Ansprechpartnerin: der Verein „Quartier Vier“ übernahm diese Verantwortung und die Organisation der Zwischennutzungen, und im Juni ’25 wurde ein Nutzungsvertrag zwischen der Samtgemeinde und Quartier Vier e.V. für drei Jahre unterschrieben. Viele Interessierte und zukünftige Nutzer*innen kamen zusammen, um ihre Ideen vorzustellen, zu spinnen und gemeinsam zu planen. Wir von EinsWeiter waren dabei 🙂 . Wir ihr wißt, ist ja eines unserer zentralen Themen, uns für eine inklusive, vielfätige und solidarische Gesellschaft einzusetzen. Wir möchten die Räume dort auch gerne nutzen, aber nur wenn Menschen selbstbestimmt in diese Räume gelangen können. Das regten wir an, und es fanden sich gleich Aktive und Unterstützende, die an dem Projekt „Rampenbau“ mitwirken möchten – juuuhhuuuu. Die Samtgemeinde gab bereits „grünes Licht“ für diese wundervolle Aktion – natürlich auf eigene Kosten und mit entsprechender, professioneller Planungen, die natürlich mit Betroffenen vorgenommen werden wird!
Am 26. August ’25 waren wir von EinsWeiter wegen fehlender Rampe nur auf dem Vorplatz vertreten. Die Idee für den Tag war mit vielen zusammen ein Transpi zu gestalten, um auf das Thema Rampenbau aufmerksam zu machen. Wegen des Regens wurden die ersten Buchstaben im Rathaus geschrieben.

Seht selbst, was aus unserer Idee geworden ist.
Mit Freude können wir euch mitteilen, dass sich an diesem Tag noch richtig viele auf die Liste „Rampenbau“ eingetragen haben.

Vielen Dank auch an Christoph, der uns dieses kleine Rampen-Modell aus Upcycling-Materialien gebaut hat!


Kommende Veranstaltungen, wo wir mit EinsWeiter vertreten sind:

Am Freitag, den 5. September ’25 sind wir beim „Suffizienz (Genügsamkeits)-Tag“ des Landkreises dabei. Weniger konsumieren, bewusster leben – ist dies der Schlüssel für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen?
Ab 17.00 Uhr ist im Foyer des Gildehaus in Lüchow ein „Markt der Möglichkeiten“, auf dem regionale Initiativen, die zu Suffizienz arbeiten, über ihre Arbeit informieren. Dort werden wir als impulsgebender Verein mit dabei sein und eine Befragung durchführen zum Thema „Gutes Leben – weniger Konsum und Umweltbelastung“.
Ab 18.00 Uhr gibt es einen Fachvortrag mit Diskussion mit dem Klimawissenschaftler Professor Wolfgang Lucht.
Einige Akteur:innen aus der Praxis werden anschließend gemeinsam mit Lucht auf dem Podium diskutieren.
Wir freuen uns, wenn ihr an der Veranstaltung teilnehmt!

Hier das Thema in Leichter Sprache:
Suffizienz ist ein schweres Wort.
Es bedeutet:
Weniger brauchen.
Nur so viel nehmen, wie wirklich nötig ist.
Nicht so viel wegwerfen.
Viele Menschen machen das schon.
Es geht zum Beispiel so:
– Ich kaufe nur so viel Essen, wie ich schaffen kann.
– Ich repariere Sachen, die kaputt gegangen sind.
– Ich kaufe nicht so viel neue Kleidung.
– Ich gehe auf den Flohmarkt.
– Ich fahre mit dem Bus, wenn das geht.
– Ich mache das Licht aus, wenn ich aus dem Zimmer gehe.
– Ich muss nicht alles kaufen. Manche Sachen kann ich ausleihen.
Suffizienz schützt die Umwelt.
Das klappt am besten mit anderen zusammen.

Vielen Dank an Beate, die das schierige Wort „Suffizenz“ in Leichte Sprache übertragen hat!

Dann geht es gleich weiter… am Sonntag, den 7. September ’25:
Bunter DIY Aktionstag in Lüchow
„Für eine solidarische Welt ohne Faschismus – 11.00 – 22.00 Uhr,
Altes Rathaus, Lüchow
Wir laden ein zu einem abwechslungsreichen Tag im Alten Rathaus, mit Workshops, Zirkus, Impulsvorträgen, leckerem Essen und Konzert von „Strom & Wasser“.
– Der Tag findet auf Spendenbasis statt, alle Spenden gehen an die Aktion
„1 Million gegen Rechts“, das Programm ist unten zu finden.
– Der Tag ist alkoholfrei.
– Das Gebäude ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Wir unterstützen gern vor Ort!
– Alle Workshops und Veranstaltungen finden in deutscher Lautsprache statt und werden ohne Gebärdenübersetzung durchgeführt.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!
Der Tag wird unterstützt durch den Freien Fluss, EinsWeiter, das Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark, die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg und viele weitere Aktive. Wir danken auch für die Beiträge von der SoLaWi Marlin, von Voelkel und dem Kaffeekollektiv Aroma Zapatista.
Wir von EinsWeiter wollen an diesem Tag Ansprechpartner:innen sein, wenn Menschen Assistenz beim Zugang brauchen! Die Räume sind ja (noch) nicht rolligerecht und selbstbestimmt erreichbar… siehe oben zum Thema Altes Rathaus.

Am Samstag, den 20. September ’25 findet das große Fest für Vielfalter von 13.00 bis 18.00 Uhr im Burggarten in Salzwedel statt.
Hier die Ankündigung der Organisator:innen:
„Wir freuen uns, wenn ihr als Vielfalter*innen verkleidet seid! Ihr könnt euch Flügel und Kostüme basteln! Entweder allein oder mit uns zusammen am 13. und 14. September während „Wagen und Winnen“ in Böddenstedt oder am 17. September im Exchange in Salzwedel! Wir freuen uns auf euch!
Wir sind ein Team von Ehrenamtlichen und suchen noch Leute, die Lust haben Besuchis/Kinder zu schminken und /oder Ordner*innen zu sein. Meldet euch gern!
Eure Vielfalter“

Wir von EinsWeiter wurden gefragt, ob wir einen Bastelnachmittag für Vielfalter im Wendland organisieren. Leider fehlen uns hierfür gerade die Kapazitäten. Sollte eine:r von euch Lust und Freiraum, so etwas zu organisieren? Als Raum könnte unser Büro oder unser Bus „Bernhard“ zur Verfügung stehen.
Sprecht uns gerne an oder schreibt uns, dann leiten wir das an die Organisator:innen weiter, um das Angebot zu „bewerben“.

Und save the date: am 28. September ’25 findet um 14.00 Uhr eine inklusive Kinderbuch-Lesung (siehe unten) mit den Autor:innen im Foyer des Verdo in Hitzacker statt.
Veranstalter*in ist das Netzwerk Antidiskriminierung Wendland und die Antidiskriminierungsberatung KADNON/diversu e.V. in Lüneburg in Kooperation mit der Samtgemeinde Lüchow und uns.
Weitere Informationen folgen!

Genießt noch die letzten schönen Sommertage!
Ganz bald erhaltet ihr neue Informationen…

Euer EinsWeiter-Team

Newsletter #23

Liebe Engagierte, Neugierige, Interessierte!

Es ist mal wieder so weit – hier bekommt ihr die neuesten, ganz frischen Informationen über so manche Geschehnisse und Entwicklungen.

Unsere Spendenkampagne
Hier der aktuelle Stand: Von den benötigten 40.000,– €, die wir für den nächsten großen Schritt – die Bauleitplanung (wofür es ja leider keine Fördermittel gibt) – sind 5.500,– € gespendet worden.
Herzlichen Dank an dieser Stelle für die wunderbare Unterstützung!!
Zusätzlich wurde uns für die noch fehlende Summe ein (zunächst) zinsloses und unbefristetes Darlehen angeboten. Dieses müssen wir natürlich zurückzahlen und bereiten deshalb gerade eine Crowdfunding-Kampagne bei Betterplace vor. Betterplace.org ist eine Spendenplattform für soziale und gemeinnützige Projekte.
Sobald die Kampagne fertig ist, werden wir sie mit euch teilen…


Aktionstag 8. Mai in Dannenberg

Das von EinsWeiter koordinierte Netzwerk „Perspektive“ veranstaltete am 8. Mai in Dannenberg einen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Anlass war der jährlich am 5. Mai stattfindende Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – in diesem Jahr unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“.
Das Ziel des Netzwerkes war es, Barrieren im Alltag aufzuzeigen und ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen einer Kunstaktion wurde mit Besucher:innen gemalt, geschrieben und sich die Frage gestellt: „Was bedeutet eigentlich Menschlichkeit, und wo finden wir sie heute noch?“. Eine 3. Klasse der Grundschule in Dannenberg präsentierte zusammen mit einer Sonderpädagogin das Lied „Alle Farben machen den Regenbogen bunt“ in Deutscher Gebärdensprache und machte damit aufmerksam auf Barrieren für hörgeschädigte und gehörlose Menschen. Außerdem stand in der Nähe ein Bus vom LSE zur Verfügung, damit dort in Ruhe der Ein- und Ausstieg mit Rollstuhl oder Rollator geübt werden konnte.
Wir hatten tolle Gespräche, viel Resonanz und ein starkes Miteinander.
Der Aktionstag wurde finanziell unterstützt durch „Aktion Mensch“ – vielen Dank!
Einen riesigen Dank auch an das Netzwerk „Perspektive“ – an Kati, Nir, Sigrun, Dagmar, Denise, Michael, Elena, Elke und Doro

Auf dem Foto sind Plakate an einer Wäscheleine aufgehängt zu sehen. Auf den Plakate stehen verschiedene Fragen und Forderungen zum Thema Inklusion, die am 8. Mai während des Protesttages auf dem Marktplatz in Dannenberg präsentiert wurden.

Familie Wunderwelt“ zu Besuch bei EinsWeiter
Am 9. Mai besuchte uns „Familie Wunderwelt“ auf unserem Grundstück und im Bus. Es waren 10 Kinder und 10 Eltern da und informierten sich zu unserem inklusiven Vorhaben. Mit allen zusammen im Bus war es ganz schön wuselig und bunt! Es wurde gespielt, geschnattert, Kuchen genascht und Kaffee/Säfte geschlürft, durch die Wiese gehüpft und es fanden schöne Austausch-Gespräche statt. Mal sehen, wann wir uns wieder sehen…
Vielen Dank an Friederike für die Organisation!


Das neue Team

Seit dem 1. April haben wir ja nun eine neue Team-Konstellation, die frischen Wind und neue Perspektiven und Ideen mit sich bringt. Dabei standen in den letzten Wochen das gegenseitige Kennenlernen, sowie das gemeinsame Entwickeln einer zielführenden Arbeitsstruktur im Mittelpunkt.

Wichtig war uns dabei, dass jede:r erst mal in einer offenen, vertrauensvollen Atmosphäre ihren/seinen Platz im Team finden und sich mit seinen/ihren Aufgaben vertraut machen kann. So zeigen sich mittlerweile die ersten Begabungen für verschiedene Bereiche, und wir sind davon überzeugt – die Mischung macht’s – die Vielfalt an Fähigkeiten, Erfahrungen und Persönlichkeiten sind unsere Stärken bei EinsWeiter, die uns voranbringen.

Auf dem Bild sind vier Personen zu sehen, die ein weißes Transparent halten, auf dem mit schwarzer Schrift steht: "Hier entsteht Lüchows sozial-ökologisches Zentrum". Sie stehen auf dem Grundstück von EinsWeiter. Links im Bild ist der alte Bus "Bernhard" zu sehen.
(Foto: Daniela Muchow/EJZ)

Gebäude-Planungkurzer Rückblick & Ausblick

Immer mal wieder werden wir gefragt oder hören, dass sich Menschen fragen, wann denn nun endlich der Bau des sozial-ökologischen Zentrums beginnt.

Wir möchten euch hier mal schildern, warum es soooo lange dauert und wie jetzt die nächsten Schritte aussehen…
Wie viele von euch wissen, haben wir uns nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags im Mai 2022 auf die Suche nach einem neuen Architekturbüro gemacht – unser bisheriger Architekt Christoph musste sich aus Zeit- und Altersgründen zurückziehen. Anfang 2023 fanden wir ein passendes Team, dort gab es dann aber leider personelle Engpässe.

Im Herbst 2023 übernahm schließlich das Büro von Bastian Petrow und Felix Ihlefeld aus Dannenberg. Der Einstieg erforderte Zeit: Wir mussten uns erst mal etwas kennen lernen, und das Architekten-Team die Strukturen und Arbeitsgruppen von EinsWeiter. Da viele Planungsschritte bei EinsWeiter mit ehrenamtlicher Beteiligung umgesetzt werden, war und ist der Prozess partizipativ, demokratisch – und oft komplex.

Inzwischen gibt es Entwurfszeichnungen und Kostenschätzungen für die beiden geplanten Gebäude. Diese müssen wir jedoch laufend anpassen – wegen steigender Baupreise und veränderter Förderbedingungen. Parallel dazu steckten wir viel Arbeit in die Entwicklung eines tragfähigen Finanzplans und führten intensive Gespräche mit Förderstellen, Banken und Unterstützer:innen.

Dabei zeigte sich: Ohne einen genehmigten Bauantrag sind Förderanträge nicht möglich – ein entscheidender Punkt, der uns zunächst nicht bekannt war. Nun arbeiten wir mit Hochdruck an der Bauleitplanung.

Seit 2022 wurde und wird EinsWeiter mehrfach von der Deutschen Fernsehlotterie und der Heidehof-Stiftung gefördert. Dadurch konnte die koordinierende Arbeit professionalisiert und viele Quartiersprojekte initiiert und verstetigt werden. Unser Büro im Zentrum Lüchows ist heute ein lebendiger Treffpunkt für Engagierte, Interessierte und Menschen aus der Region.

Die aktuelle Förderperiode läuft seit April 2025 – mit dem neuen, engagierten Koordinationsteam, das frischen Wind in die Arbeit bringt. Damit ist auch ein gelungener Generationenwechsel vollzogen. Die Förderung läuft bis März 2027.

Es wurde bereits viel erreicht – durch Zeit, Herzblut und finanzielle Mittel. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie steigenden Kosten, globalen Krisen und unsicherer politischer Lage bleiben wir zuversichtlich: EinsWeiter soll Realität werden – als sozial-ökologisches Zentrum für die Region, und modellhaft über die Landkreisgrenzen hinaus!


NEIN zu Insta und Facebook

Da hauptsächlich auf TikTok und X Radikalisierung, Hetze und Hass stattfinden, wirken herkömmliche soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram oft harmlos. Bis 2024 war dort der Faktencheck ein wichtiger Schritt gegen Fehlinformationen. In den USA hat Zuckerberg diesen abgeschafft, um angeblich die Meinungsfreiheit zu wahren.

Kritik an Meta (Instagram, Facebook, WhatsApp) betrifft Datenschutz, gesellschaftliche Auswirkungen, Unternehmensstrategie und Ethik. Der Konzern sammelt und verkauft Daten und unterstützt beispielsweise Donald Trump, für den Zuckerberg im Dezember 2024 eine Million Dollar spendete.

Wir von EinsWeiter wollen diese Netzwerke nicht weiter stärken. Als ein Verein, der für eine vielfältige, solidarische und demokratische Gesellschaft steht, blieb uns nur die Konsequenz, diese Plattformen zu verlassen! Wir rufen euch auf, Zivilcourage zu zeigen und mitzumachen!

Folgt uns auf Mastodon und Pixelfed unter einsweiter@troet.cafe und natürlich hier auf unserer Webseite.

Wenn ihr euch zu diesem Thema noch mehr informieren möchtet und noch weitere Fragen zu Datenschutz- und Nachhaltigkeits-Themen habt, können wir euch diese Menschen sehr ans Herz legen: https://guteit.info/. Sie haben uns auch beraten und informiert zum „Ausstieg“.


Erneute Zusage von der Heidehof-Stiftung

Wir freuen uns mega: Die Heidehof-Stiftung unterstützt EinsWeiter jetzt schon zum 4. Mal mit einer Zustiftung für unser Projekt „Quartiersentwicklung IV“. Damit kommen wir unseren Zielen erneut ein gutes Stück näher und können unsere Arbeit für einen sozial-ökologischen Wandel im Quartier weiter vorantreiben.


Spaß und gute Laune im Bus „Bernhard“

Am 14. Juni fand wieder eine schöne Veranstaltung im Bus statt.
Es war soooo heiß – und trotzdem kamen 23 Menschen, die einen schönen Abend miteinander verbrachten. Es wurde jongliert, getanzt, geknabbert und gefeiert…
Wir haben für kaltes Wasser gesorgt, und somit konnten sich alle wassergekühlte Lappen in den Nacken legen – eine willkommene Abkühlung!
Yul hat „Bernhard“ wieder zum Leuchten gebracht und die Musik zusammen gestellt. Kalte Getränke, Snacks und die wunderbare Jonglage-Darbietung von Yul haben alles rund gemacht. Glücklich und erfüllt fuhren alle wieder nach Hause und freuen sich schon auf ein nächstes Mal!

Yul und noch viele andere haben den Bus übrigens rolligerecht ausgebaut – und er hatte auch die Idee für so spaßige Events im Bus!

Genießt den Sommer und bleibt gesund!
Euer EinsWeiter-Team

Newsletter Extra-Ausgabe

Die neuen Konzept-Pläne unseres Architekten-Teams sind fertig…

Und wieder geht’s ein Stückchen weiter.
Viele von euch wissen es bereits: Seit Ende 2023 haben wir ein neues Architekten-Team, das uns mit viel Engagement und kreativen Ideen unterstützt.

Wir haben gemeinsam mit ihnen und unserer Bauplanungsgruppe das Konzept für unser Zentrum weiterentwickelt und die verschiedenen Bedarfe und Wünsche eingearbeitet.
Das Ergebnis: wir bauen zwei Häuser!
Das eine dient vor allem als das Gebäude für inklusives Wohnen mit WGs und Einzelappartments. Und das andere soll das öffentlich zugängliche Gebäude werden mit Cafe/Gastronomie, Seminarraum, Selbsthilfewerkstatt, Tausch- und Leihraum sowie den Räumen für Kunst und Kultur, Beratung, Treff für Frauen/Kinder und Coworking. Das hat den Vorteil, dass sich die verschiedenen Bereiche besser anordnen lassen und den dort Wohnenden die nötige Privatsphäre gewährleistet wird.

Hier kommt ihr zu dem jetzigen Stand der Gebäudeplanung mit Baubeschreibung, verschiedenen Ansichten und (vorläufigen) Grundrissen:

Beide Gebäude sind nachhaltig, klima- und umweltschonend geplant und werden entsprechend erbaut. Beim Energiekonzept wollen wir die höchstmöglichen Ziele mit den einfachsten Mitteln erreichen … also: „Hightech mit Lowtech“. Mit Prof. Kühl sind wir ja schon länger im Austausch zur Entwicklung des Energiekonzeptes und zur Kooperation mit der Ostfalia Wolfenbüttel. Wir haben uns auch schon mehrmals getroffen. Und nun warten wir gespannt auf das Konzept und die weiteren Schritte!

Die Finanzierung nimmt langsam Gestalt an – es gibt einige (auch sehr aussichtsreiche) Gespräche zu Förderungen und Sponsoring etc.. Trotzdem haben wir noch einige Hürden zu meistern aufgrund der – leider – enorm gestiegenen Baukosten. Darum arbeiten wir gerade besonders daran, wie wir mit möglichst einfacher – aber trotzdem ökologischer – Bauweise sowie möglichen Eigenleistungen die Baukosten senken können. Der Austausch mit dem Ökozentrum Verden und anderen Organisationen/Projekten ist dabei sehr hilfreich, sodass wir hoffentlich bald eine genauere Planung hierfür mit den entsprechend angepassten Zahlenwerken haben.

Ihr seht, es geht Schritt für Schritt eins weiter 🙂

Mit unserem bald folgenden Newsletter halten wir euch auf dem Laufenden, was noch so alles passiert bei EinsWeiter und welche Termine anstehen … und das ist – wie immer – ’ne Menge!!

Habt noch ein paar schöne Sommertage im eigentlich metereologischen Früh-Herbst!

Newsletter #2

Liebe Interessierte, Mitmacher*innen und Unterstützer*innen!

Hier folgt nun unser 2. Newsletter … in dieser plötzlich ganz anderen Zeit und Welt!
Wegen der Corona/Covid-19 Pandemie musste unser großes EinsWeiter-Treffen ausfallen …
Ausnahmesituationen erfordern neue Wege der Kommunikation – und so „trafen“ wir uns bereits in kleineren Kreisen zu Video- und Telefonkonferenzen.
Jetzt wollen wir alle an den aktuellen Ereignissen und den nächsten EinsWeiter-Schritten teilhaben lassen und bitten auch um kurze Mithilfe (siehe „Gründung einer Genossenschaft“):

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Newsletter #1

Liebe Interessierte, Mitmacher*innen und Unterstützer*innen,

wir wollen allen unter dieser neuen Rubrik „Aktuell“ gerne regelmäßig Informationen zu den derzeitigen Entwicklungen auf dem Weg zum Bau des sozial-ökologischen Zentrums in Lüchow zukommen lassen. 

  • Der städtebauliche Vertrag ist unterschrieben, und der Stadtplaner ist von EinsWeiter beauftragt worden. Die Natur- und Schallgutachten sind bereits erfolgt und liegen schriftlich vor.
  • Zur Verlegung des Busbahnhofes hat der Landkreis Fördermittel beantragt. Das Vergabeverfahren läuft, und der Landkreis ist zuversichtlich, dass die Gelder bewilligt werden. Wir erwarten die Zusage für den Wendehammer (den wir ja als Fläche zum Bau des Hauses nutzen wollen) im April.
  • Die Gutachten und planerische Arbeit kosten natürlich Geld, welches wir durch unsere Spendenkampagne „Regionale Unternehmen ermöglichen EinsWeiter den Start“ sammeln. An dieser Stelle voller Wertschätzung ein herzliches Dankeschön an die bisherigen Sponsoren*innen Eckhart und Kerstin Steffens (Gornig Investment), Michael Zuther (WendenTEC), Philip Kamlade (Piskorski), Klaus Longmuss (Wood-Mizer) und Thorsten Hensel (Wendlandmarkt Lüchow). Wir  wünschen und brauchen noch mehr – wir nennen sie „Hoffnungsträger*innen“ – und haben bereits weitere in Aussicht. 
  • Wenn wir schon über Sponsor*innen schreiben, möchten wir uns im Nachgang noch einmal recht herzlich bei Birgit Holsten, Hans-Jürgen Kabus, Eva Bodem und Stefan Voelkel bedanken, die uns weit vor der Kampagne unterstützt haben. 
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