Autor: EinsWeiter (Seite 1 von 6)

Spuren aus dem Nationalsozialismus

Nahaufnahme einer strukturierten, grau-beigen Steinoberfläche mit feinen Kratzspuren, auf der der Titel „Spurensuche" in dunkelblauer Großschrift zu sehen ist. Darunter steht der Untertitel „Auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit im eigenen Lebensumfeld".

Bei dem Rundweg geht es um Spuren aus der Nazizeit- dem Nationalsozialismus

Im Nationalsozialismus wurden Menschen aus anderen Ländern gezwungen, für die Deutschen zu arbeiten.
Zu diesen Menschen sagt man heute Zwangsarbeiter*innen.
Viele der Zwangsarbeiter*innen mussten in großen Fabriken arbeiten.
Diese Arbeit war meistens in der Stadt.
Hier bei uns auf dem Land arbeiteten aber auch Zwangsarbeiter*innen. Meistens mussten sie hier in der Landwirtschaft arbeiten und wohnten mit auf den Bauernhöfen.
In dem Dorf Güstritz haben wir Spuren aus dieser Zeit gefunden.
Wir haben auch die Namen von manchen Zwangsarbeiter*innen gefunden und etwas über ihr Leben erfahren.
Während des Rundgangs möchten wir euch davon erzählen. 
Wir möchten auch darüber sprechen, warum so wenig über das Leben der Zwangsarbeiter*inne bekannt ist und wie wir das ändern wollen.

Der Rundgang dauert ungefähr 2 Stunden.

Ein Angebot in klarer Sprache in Kooperation mit https://zwangsarbeit.tools4activists.org/.

Sie können sich und/oder eine Gruppe anmelden: anmeldung@eins-weiter.de. Hier können Sie auch Assistenzbedarfe, Wünsche oder Fragen formulieren.

Wann? 10. September, 14:30 bis 16:30 Uhr
Wir können gemeinsam einen weiteren Termin vereinbaren.

Gefördert von beherzt

Newsletter #27

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Nun erreicht euch mal wieder unser Rundbrief mit einigen Neuigkeiten. Wir hoffen ihr habt Freude beim Lesen und Fotos schauen!

Argumentationstraining für Moderator*innen

„Die sind alle…!“ „Typisch die…!“ „Solche können nix…!“ – Herabsetzende und ausgrenzende Äußerungen begegnen uns im Beruf oft, und meist machen sie uns erstmal sprachlos. Genau hier hat das Argumentationstraining für Moderator*innen am 25. April angesetzt, durchgeführt von Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.

Mit 13 Teilnehmer*innen haben wir gemeinsam Strategien entwickelt: Wie reagiere ich, wenn rechte Positionen im Raum eingenommen werden, ohne ihnen zu viel Space zu geben? Wie setze ich Grenzen, ohne zu verletzen?

Der Workshop hat dabei für die Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung sensibilisiert, bisherige Kommunikationsstrategien beleuchtet und neue Wege in praktischen Übungen ausprobiert und vertieft. Am Ende stand: mehr Selbstbewusstsein, um extremistischen Äußerungen argumentativ und deeskalierend entgegenzutreten.


Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Vom 5. bis 8. Mai 2026 fand in Lüchow-Dannenberg die Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Veranstalterin war das „Netzwerk Perspektive“, koordiniert von EinsWeiter und in Kooperation mit der Wendlandschule.

Das war unser Programm im Rückblick:

Am Dienstag fand der Aktionstag „Miteinander füreinander“ mit vielen Akteur*innen aus Lüchow-Dannenberg statt. Im Allerlüd waren wir als Teil dieses Netzwerks vertreten und froh um die Plattform für Begegnung und Information, die der Behindertenbeirat geschaffen hatte.

Auf dem Marktplatz Dannenberg präsentierte sich am Donnerstag die Wendlandschule mit einem Stand zu Unterstützter Kommunikation, einer Farbschleuder, einem Glücksrad und einem Auftritt des Schulchors.

Und der Freitag stand ganz im Zeichen der Barrierefreiheit:

Vor der Bücherei Lüchow präsentierte die Klasse 1b der Grundschule Lüchow ein Lied in Gebärden und lud zum Mitsingen ein. Anschließend folgte die Protestaktion „Ohne Stufen in die Bücherei“ mit Redebeiträgen und Textvorträgen zum Thema Barrierefreiheit, begleitet von einem mobilen Büchertisch mit Kinderbüchern zu inklusiven Themen.

Auf dem Weg von der Bücherei zum QBUS und weiter zum Markt wurden Wünsche rund um Inklusion und Teilhabe gesammelt. Wer nicht teilnehmen konnte, hatte die Möglichkeit, telefonisch seinen Wunsch mitzuteilen.

Am QBUS Lüchow wurde unterwegs der Bau des neuen Auffahrwegs gewürdigt: mit Musik, einem Redebeitrag und Riesenseifenblasen und dem Motto „Barrieren sind zum Abbauen da“.

Auf dem Marktplatz Lüchow nahm der Wünschebaum die gesammelten Wünsche auf, am mobilen Büchertisch konnte gestöbert werden, und mit der E-Rikscha „Mobil mit Rad“ fuhren viele eine Runde mit. Außerdem wurden Flyer zum Thema „Einkaufen ohne Barrieren“ verteilt.

Den Abschluss dieses intensiven Tages bildete die Lesung „Die Reise unseres Lebens“ mit Alex und Lovis (hurdletheworld.com) im Allerlüd Lüchow, mit anschließendem Austausch.

Während der gesamten Aktionswoche wurden außerdem Flyer für einen barrierefreien Einzelhandel verteilt, die die Geschäfte im Landkreis zur Reflektion und Umgestaltung inspirieren sollen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und diese vielseitige Aktionswoche unterstützt haben!


Theater der Unterdrückten – wie war’s?

Theater muss nicht auf der großen Bühne stattfinden – das haben wir Mitte Mai bei der Kurve Wustrow e.V. bei der KLP ganz praktisch erlebt. Mit dem „Theater der Unterdrückten“ konnten wir Themen, die uns berühren, kreativ erkunden und gemeinsam Alternativen erproben.

Es wurde an zwei Terminen in die in Brasilien entwickelte Ausdrucksform eingeführt. Beim ersten Termin waren 13 Teilnehmer*innen dabei, beim zweiten sogar 27 – und in beiden Runden wurde intensiv ausprobiert: Wie sieht Solidarität eigentlich aus? Was bedeutet sie konkret, im Alltag, im Handeln?

Aus Zuschauenden wurden Mitspielende, aus Fragen wurden gemeinsame Erkundungen. Ein Workshop, der zeigt: Veränderung beginnt oft im gemeinsamen Ausprobieren.


Widerstandspartie in Gorleben

Jährlich findet, ebenfalls im Rahmen der KLP, am Freitag vor Pfingsten in Gorleben die Widerstandspartie statt. Dort wird jedes Jahr wieder auf den größten wunden Punkt des Wendlands gezeigt: das Atommüllager. EinsWeiter war gemeinsam mit anderen nachhaltigen und sozialen Gruppen der Region unter dem Motto „Wir bleiben in Bewegung“ vertreten. Wir alle haben gezeigt, auf welche Art wir uns für eine gerechtere Welt einsetzen. Dabei haben wir alte Bekanntschaften gepflegt und neue geschlossen und gefragt „Was bringt und hält euch in Bewegung?“. Es war auch einfach ein ganz schön quirliger Ausflug unseres Teams 🙂


Eröffnung des Auffahrwegs am QBUS

Geschafft! Am 26. Juni 2026 ab 18 Uhr feiern wir den Auffahrweg mit Musik und Tanz! Seid ihr dabei?!

Anfang des Monats wurden die letzten Arbeiten am neuen Auffahrweg zum QBUS Lüchow (Altes Rathaus) fertiggestellt. Wo bisher Stufen den Weg versperrten, führt jetzt ein barrierearmer Zugang in das Kultur- und Begegnungszentrum. Auch die Toilette vor Ort wurde kurzer Hand nun so eingerichtet, dass auch Rollstuhlfahrende Personen sie nutzen können. Jetzt können endlich mehr Menschen zu den vielfältigen Veranstaltungen dort und auch wir von EinsWeiter freuen uns über die zukünftige Kooperation mit QBUS.

Initiiert hat das Projekt EinsWeiter, möglich gemacht haben es vor allem Spenden und der tatkräftige Einsatz engagierter Bürger*innen. Die Zimmerei Holzbau Kadula übernahm die Planung und band Menschen mit und ohne Behinderung in den Bau ein. Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, der Firma Voelkel und vielen privaten Spender*innen – danke an alle!

Bewusst nennen wir es „Auffahrweg“ und nicht „Rampe“. Der Hinweis kam aus jüdischen Communities, denn der Begriff „Rampe“ ist durch die NS-Verbrechen in den Vernichtungslagern bis heute schwer belastet. Sprache trägt Geschichte – diesen Hinweis haben wir ernst genommen.


Eröffnung der Fotoausstellung „Rund und bunt“

Am 26. Juni um 18.30 Uhr findet im QBUS Lüchow eine weitere Veranstaltung von uns statt: die Vernissage der Fotoausstellung „Rund und Bunt“. Dort zeigt die 25jährige Jonna Quaas aus Hitzacker analog handbearbeitete Fotografien. Mit Nagellack und grafischen Details macht Jonna Quaas Naturaufnahmen und ihre Hitzacker Stadtansichten zu kleinen Kunstwerken.

Die Ausstellung wird dann 2 Monate zu sehen sein, bis zum 21.8., immer zu den Öffnungszeiten des Qbus. Der Eintritt ist frei.


Ankunft des EinsWeiter Containers für die Rikscha

Die elektrische Fahrradrikscha hat inzwischen einen festen Platz in Lüchow! Sie ist nun in einem Container untergestellt, der freundlicherweise auf dem Gelände der Grünen Werkstatt Lüchow (hinter dem alten Postamt in der Salzwedeler) stehen darf. Wir freuen uns sehr über diese feste und sichere Institution, die ebenfalls von Fördergeldern von AktionMensch finanziert werden konnte.


Ubuntu – die Kinder- und Jugendgruppe in Neu Tramm

Diese Gruppe ist im Aufbau! Wir möchten gern einige Freitag Nachmittage in der Geflüchtetenunterkunft in ein Spieleparadies verwandeln. Wir suchen engagierte Menschen, die Lust haben einmal monatlich ein Angebot für die Kinder mit uns zu gestalten. Wir würden uns freuen, wenn es möglich wäre die Gruppe zu teilen, um bspw. mit einigen Kids ins Schwimmbad fahren zu können. Meldet euch gern bei uns!


Migra Support

EinsWeiter hat außerdem über Migra Lüchow eine Gruppe von Menschen aus Guinea kennengelernt und unterstützt diese nun bei ihrer Vereinsgründung. Die Ziele der Vereinigung sind solidarische Unterstützungsangebote und der Aufbau gemeinsamer Strukturen. Einerseits sollen diese untereinander wirken durch die Schaffung eines finanziellen Nothilfefonds und das gemeinsame Feiern der traditionellen Feste. Und andererseits wollen sie soziale und ökologische Träger im Landkreis kontaktieren und ehrenamtliche Hilfen anbieten. Wir sind sicher die Vereinigung der Guineerinnen und Guineer im Wendland wird uns und sich den Rücken stärken und noch von sich hören lassen.


Busdisco

Nicht unerwähnt bleiben darf die Busdisco im Bus Bernhard, das ist das alle zwei Monate stattfindende Highlight der Discogruppe. Der nächste Termin ist der 4.Juli! Schaut doch mal vorbei und feiert mit!

Am Nachmittag bekommt Bernhard außerdem seinen verspäteten Frühjahrsputz verpasst, dazu seid ihr ebenfalls herzlich eingeladen 😉


Queer- und Trans*beratung

Ab Juli 2026 wird Silvan eine Queer- und Trans*beratung in unseren Räumlichkeiten anbieten. Wir freuen uns sehr ein weiteres Angebot in der Welt von EinsWeiter begrüßen zu können! Er schreibt über sich:

Ich bin Silvan (es/ihm oder er/ihm) non-binär, transmaskulin und seit über 10 Jahren in der queeren und trans* Community aktiv. Ich biete ab jetzt für alle queeren Menschen Systemische Queer- und Trans*beratung in den Räumen von EinsWeiter e.V. an. Auch Angehörige, Bezugspersonen und Menschen mit Fragen zu queeren Themen sind bei mir herzlich willkommen. Meldet euch einfach bei mir unter silvan[at]qtb-wendland.de oder per Signal/Whatsapp/SMS unter 01577 3596198. Weiter Infos gibt es bald auf www.qtb-wendland.de.


Ausblick und Einladung

Unser Linienbus „Bernhard“ wird bald eine ordentliche Sanierung brauchen, damit er uns noch lange erhalten bleibt. Wir sind nach der Fertigstellung des Auffahrweges nun gedanklich bei den Vorbereitungen für die nächste Spendenkampagne…ihr werdet von uns hören 😉

Das war’s erstmal wieder von uns! Hoffentlich sehen wir uns bald mal „in echt“!

Habt ihr Anregungen und Wünsche für weitere Initiativen und Projekte? Dann meldet euch bei uns!

Per Telefon oder mail oder zu unseren Büroöffnungszeiten dienstags 15-17 Uhr in der Burgstr. 8 in Lüchow.

Weiterhin findet jeden ersten Mittwoch im Monat am Nachmittag ein besonderes Angebot zum Offenen Treff im EinsWeiter Büro statt. Am 1. Juli um 16.30 Uhr stellt sich dort der Verein OASIA vor. Sie schaffen Traumasensible Arbeitsplätze für Frauen* mit Be_hinderung in einer Matrazen-Manufaktur in Hitzacker. Das wird sicher ein sehr interessanter Nachmittag!

Wir hoffen ihr kommt gut durch die bewegten Zeiten und bleibt uns verbunden!

Euer EinsWeiter Team

Alle unsere Newsletter findest Du hier …

EinsWeiter e.V. hat feste Öffnungszeiten!

EinsWeiter e.V. hat feste Öffnungszeiten!

Wir sind jeden Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr für euch da.
Kommt gern vorbei – wenn ihr Fragen habt, Anliegen mitbringt oder uns Feedback geben möchtet.
Außerdem findet jeden ersten Mittwoch im Monat am Nachnmittag ein themengebundener Offener Treff statt.
Ein Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Ideen.
Einfach vorbeikommen – wir freuen uns auf euch!
Wo? In unserem Büro in der Burgstraße 8 in Lüchow

Das Büro ist barrierearm zugänglich.

Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Wir werden laut zum 5. Mai!
Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Solidarität und Teilhabe!

Auch in diesem Jahr wird das Netzwerk „Perspektive“ im Rahmen des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung einen Aktionstag ausrichten und sich darüber hinaus an weiteren Veranstaltungen im Verlauf dieser Aktionswoche beteiligen.

Einladung zur Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
5.- 8. Mai 2026
an verschiedenen Orten von Lüchow-Dannenberg

Geplante Aktionen:

Dienstag, den 5. Mai
„Miteinander füreinander“ – Aktionstag und Plattform für Begegnung und Information (veranstaltet u.a. vom
Behindertenbeirat / Landkreis Lüchow Dannenberg) 10 bis 15 Uhr – Allerlüd Lüchow, Berlinerstr. 5

Mittwoch, den 6. Mai
„Komm und male mit!“ gemeinsam gestalten wir ein Bild 15 bis 17 Uhr – EinsWeiter e.V. Lüchow, Burgstr. 8

Donnerstag, den 7. Mai
Stand der Wendlandschule Unterstützte Kommunikation, Farbschleuder, Glücksrad, Chor der
Wendlandschule 10 bis 13 Uhr, Marktplatz Dannenberg

Freitag, den 8. Mai
„Wir wollen lesen und ausleihen“ – Aktionen und
Angebote vor der nicht barrierefreien Bücherei
11 Uhr, Bücherei Lüchow, Amtsfreiheit 4A
Lied gebärden – Die Klasse 1b der GS Lüchow
präsentiert ein Lied in Gebärden und lädt zum
Mitsingen ein.

„Ohne Stufen in die Bücherei“ Protestaktion –
„Was bedeutet Barrierefreiheit für uns?“ –
Vorlesen von Texten u. Rede zum Thema
Mobiler Büchertisch – Kinderbücher zu
inklusiven Themen

„Wunschweg und Wünscheleine“ – Wünsche u.a. zur
Barrierefreiheit werden gesammelt.
12 bis 14:30 Uhr, von der Bücherei zum QBUS und
zum Markt
Falls du nicht kommen kannst, ruf uns gerne unter
dieser Nummer an (0176 46293827) und teile uns
deinen Wunsch mit. Wir hängen ihn dann für dich an
den Baum!

„Barrieren sind zum Abbauen da“ – Wir feiern die
Entstehung einer Auffahrhilfe mit Musik, Redebeitrag
und Riesen Seifenblasen
12:30 Uhr, QBUS Lüchow, Theodor Körner Str. 14

„Die Wünsche finden ihren Wünschebaum“
Wünschebaum, mobiler Büchertisch, „Mobil mit Rad“- eine E-Rikscha für alle, Flyerverteilung: „Einkaufen
ohne Barrieren“ 14:00 Uhr, Marktplatz Lüchow

„Die Reise unseres Lebens“ – spannende Lesung und Austausch mit Alex und Lovis (hurdletheworld.com)
In Kooperation mit Allerlüd in Lüchow 17 Uhr, Allerlüd Lüchow, Berlinerstr. 5
Eintritt: 10 Euro, Soli möglich

Veranstalter:
Das „Netzwerk Perspektive“
Wer sind wir?
Das Netzwerk ist eine offene, selbstorganisierte Gruppe (im Landkreis Lüchow-Dannenberg) von Menschen mit und ohne Be_hinderung. Wir verstehen uns als eigenständiges Netzwerk, an dem alle teilnehmen können (Organisationen, Einrichtungen, Einzelpersonen).Wir tauschen unsere Erfahrungen aus zu den Themen:

  • Wie können Menschen mit Be_hinderungen mehr
    am Leben in der Gesellschaft teilhaben?
  • Was können wir dafür tun?
  • Wen können wir auffordern, etwas zu tun?

Und wichtig ist uns – wir wollen aktiv sein und etwas bewegen!
Kontakt: perspektive@disroot.org


Lesung „Die Reise unseres Lebens“

Wir freuen uns sehr, dass wir Alex und Lovis am 8. Mai um 17 Uhr für eine Lesung gewinnen konnten.

Das Bild zeigt ein Foto von den beiden, die die Lesung am 8. Mai im Allerlüd machen. Sie stehen am Meer, hinter ihnen sind Felsen zu sehen. Auf dem Foto ist ein weißer Kasten, wodrin der Ankündigungstext aufgeführt ist. Unten rechts ist das Logo von EinsWeiter. Unten links steht Netzwerk Perspektive. Ganz unten ist das Logo vom Allerlüd mit dem Satz: "In Kooperations mit dem Mehrgenerationenhaus" abgebildet.

Lesung „Die Reise unseres Lebens“ – Freundschaft, Inklusion und Abenteuerlust
8. Mai 2026, 17 Uhr, Allerlüd Lüchow

2 Freunde. 16 Länder. 344 Tage Weltreise – unter diesem Motto präsentieren Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz am Freitag, den 8. Mai 2026 um 17 Uhr im Allerlüd (Berliner Straße 5, Lüchow) ihr Buch „Die Reise unseres Lebens“.
Alex und Lovis brachen nach dem Studium zu einem außergewöhnlichen Abenteuer auf: mit Rucksack und ohne festen Plan einmal um die Welt. Alex ist schwerbehindert, Lovis hat ADHS – doch genau diese Unterschiede machten sie zu einem starken Team. Von Neuseeland über Malaysia bis zum Amazonas erlebten sie Freundschaft, Herausforderungen und unvergessliche
Momente. Ihre Geschichte zeigt, was echte Inklusion bedeuten kann.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt und wird organisiert vom Netzwerk Perspektive und EinsWeiter e.V. in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Allerlüd.
Eintritt: 10 Euro (Soli-Preis möglich!)


Offener Maltreff für Alle!

Grafik in hellen Rosa- und Blautönen mit Einladungstext zum „Offener Treff – Malentreff für Alle“. Oben rechts das Logo von EinsWeiter e.V. mit zwei Menschen, aus deren erhobenen Armen eine Baumkrone wächst. Unten sind mehrere Pinsel als Gestaltungselement.

Offener Treff! Maltreff für Alle!

Komm vorbei und male mit!
Wir machen ein Gemeinschaftsbild – ohne Vorerfahrung.

Barrierearm, Materialien vor Ort, wir freuen uns auf dich!

Wenn du Assistenzbedarf hast, melde dich gerne unter: info@eins-weiter.net

6.Mai
15:00 – 17:00
Burgstr. 8, Lüchow

Newsletter #26

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Ach ja – seit dem letzten Newsletter ist schon wieder ein bisschen Zeit vergangen… dieser Satz kommt uns und euch doch irgendwie bekannt vor, oder? Die Zeit rennt einfach nur so dahin…
Und es gibt aber auch wieder eine Menge zu berichten über vergangene Veranstaltungen, Ereignisse und Projekte sowie eine Vorausschau auf das kommende… Lest selbst!

Aber zunächst mal…
Willkommen im Team!
Seit März bekommt EinsWeiter e.V. Verstärkung: Unsere neue Kollegin startet und damit ist unser Team wieder komplett. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und auf viele gemeinsame Projekte!


Offener Treff
Unser offener Treff am 26. November bot Raum für Austausch über die Zukunft von EinsWeiter e.V. Wir haben berichtet, was sich im Verein verändert hat aufgrund des Wandels, welche Projekte geplant sind und welche Ideen es für die kommende Zeit gibt.
Besonders wichtig war uns dabei eure Perspektive: Welche Wünsche und Erwartungen habt ihr an EinsWeiter?
Umso schöner: Aus dem Treffen haben sich direkt neue Mitstreiter*innen für einzelne Projekte ergeben. Wir freuen uns sehr über das wachsende Engagement.
Der nächste offene Treff findet am 8. April statt

Das Foto zeigt das Büro von EinsWeiter. In der Mitte ist eine gelbe, lange Tischplatte, worauf Getränkeflaschen und Becher stehen sowie eine Lichterkette mit Sternen. Im Hintergrund links hängt ein Plakat mit einer Frau, die ein Schild in der Hand hält mit den Worten: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Rechts im Hintergrund steht ein weißer Schrank, an der Wand hängt eine Gitarre.

Orange Days in Lüchow und Salzwedel
Zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember haben wir gemeinsam mit vielen engagierten Menschen im Rahmen der Orange Days Veranstaltungen in Lüchow und Salzwedel organisiert, diskutiert, kreativ gearbeitet und neue Begegnungsräume geschaffen. In Kooperation mit dem Frauenhaus Lüchow sowie der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Wendland und EinsWeiter e.V. wurde rund um den Internationalen Tag gegen Femizide ein vielfältiges Programm organisiert.
Neben verschiedenen Aktionen – darunter dem Internationalen Tag gegen Femizide – feministisches Singen – beteiligte sich auch EinsWeiter e.V. mit mehreren Veranstaltungen: einem Biografie-Workshop, einem Offenen Treff sowie der Mitorganisation einer Mitmach-Theateraktion am Internationalen Tag der Menschenrechte. Einzelne Beschreibungen dazu siehe unten…


Biografie-Workshop
In kleiner Runde trafen wir uns am 7. Dezember zu einem Workshop zur Biografiearbeit. Mit Tee, Keksen, Farben, alten Zeitungen und vielen Fragen haben wir uns gemeinsam mit persönlichen Erfahrungen rund um geschlechtliche Identität und gesellschaftliche Zuschreibungen beschäftigt.
Fragen wie:
Was bedeutet geschlechtliches Werden für dich?
Wurde diese Bedeutung im Laufe deines Lebens stärker oder schwächer?
Was ist das Anstrengendste daran, gegendert zu werden?
Nach gemeinsamen Gesprächen suchte jede Person eine eigene kreative Form, um Teile der persönlichen Geschichte auszudrücken.

Internationaler Tag der Menschenrechte – Mitmachtheater
Am Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben wir gemeinsam mit Kurve Wustrow e.V. und Frauen für Frauen e.V. eine Mitmachaktion auf dem Marktplatz in Lüchow organisiert.
Gegen 17 Uhr trafen sich etwa 50 Menschen im Licht von Scheinwerfern, um gemeinsam Theaterübungen auszuprobieren – offen für kleine und große Teilnehmer*innen und in mehreren Sprachen.
Parallel wurden kreative Arbeiten aus den Werkstätten ausgestellt.
Zur Vorbereitung hatten wir unseren Offenen Kreativtreff geöffnet, in dem gemeinsam Schilder und Plakate gestaltet wurden, die anschließend direkt auf dem Marktplatz zum Einsatz kamen.

Vielen Dank an alle Kooperationspartner*innen, Unterstützerinnen und Teilnehmenden, die diese Veranstaltungen möglich gemacht haben.


Antidiskriminierungs-Workshopreihe gestartet
Unsere Workshopreihe zum Thema Antidiskriminierung in Kooperation mit den Volkshochschulen Lüchow/Dannenberg und Salzwedel ist gestartet.
Die Reihe läuft weiter – Interessierte können sich weiterhin für kommende Workshops anmelden.


Neue Postkarten und Visitenkarten
Nach der Wandelentscheidung im letzten Jahr haben wir unser „Werbematerial“ überarbeitet. Entstanden sind diese neuen Postkarten und Visitenkarten. Unsere Grafikdesignerin Merle hat uns dabei wieder ehrenamtlich unterstützt – vielen Dank, liebe Merle!


Miteinander in Neu Tramm
Am 11. Februar fand ein erstes Kennlerntreffen mit den Kindern in der Flüchtlingsunterkunft in Neu Tramm statt. Wir waren sechs Personen, die den Kindern eine kleine Auszeit schenken wollten.
Den im Vorwege gemachten Plan haben wir kurzerhand über den Haufen geworfen und haben die Kinder da abgeholt, wo sie standen.
Wir haben den Tobedrang der Kids angenommen – und es wurde Fußball gespielt, Bälle hin und her geworfen und „Stopp getanzt“.
Noah – der jüngste in unserer Gruppe – war von Anfang an voll im Einsatz, und die Kids sind auf ihn geflogen.
Es gab aber auch Ruhezonen im Gewirr, und es wurde gezeichnet und gebastelt. Die anfängliche Zurückhaltung der Kinder – groß und klein – verflogen immer mehr, und sie konnten von allem nicht genug haben.
Zu guter Letzt haben viele gefragt, ob wir nächste Woche wiederkommen.
Wir denken, für uns alle ein großes Lob.
Jetzt noch ein paar Bilder für euch!

Wir freuen uns, wenn auch noch Leute dazukommen wollen!

Der Aufruftext mit der Suche nach weiteren Aktiven steht auf blassorangenem Hintergrund. Über dem Text zieren zwei bunte Wimpelketten den oberen Rand, unten ist das Logo von EinsWeiter abgebildet.

Miteinander in Neu Tramm – Wir suchen dich!
Hast du Lust, Kindern und Jugendlichen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?
Unsere ehrenamtliche Gruppe sucht noch Verstärkung.
Wir bringen Abwechslung in den Alltag von geflüchteten Kindern und Jugendlichen – Ausflüge, Action, Sport und Spiele, Kreatives.
Wir sind eine offene Gruppe von Menschen und freuen uns auf dich!
Melde dich gerne bei uns: emmawilhelm@posteo.net


Unsere Fahrradrikscha ist angekommen
Ein besonderes Highlight zum Jahresbeginn: Unsere Fahrradrikscha – gefördert durch Aktion Mensch – ist endlich da!
Am 13. Februar konnten Interessierte sie bereits anschauen und eine kleine Runde drehen. Sie entspricht total unseren Vorstellungen und fährt sich ganz wunderbar. Auch die Mitfahrenden fühlten sich toll und ganz sicher!
Hier findet ihr mehr zu der Fahrradrikscha und wofür sie zukünftig ihren Einsatz findet. Wo sie und der Container dann ihren Platz finden, werden wir euch ganz bald berichten!


Neues zur Auffahrhilfe vor dem Alten Rathaus/QBus
Wir möchten uns als erstes bei Florian Wagenhals von der Firma M&A Grünwelt GmbH bedanken! Nach kurzer Absprache hat er seine Mitarbeiter geschickt, um die teilweise gewaltigen Wurzelballen aus der Erde zu holen und die Fläche an den nötigen Stellen zu ebnen. Nun sind die Vorbereitungen für den Bau der Auffahrhilfe abgeschlossen, um – wenn alles gut läuft – Ende März beginnen zu können.
Über viele verschiedene Kanäle haben wir zu Spenden für die Materialien aufgerufen, damit das Alte Rathaus für alle Menschen selbstbestimmt zugänglich werden kann. Und was sollen wir euch sagen… Leider ist bisher noch nicht ein solidarischer Euro eingegangen!
Zum Glück hat uns eine Unterstützerin finanziell vorübergehend geholfen, sodass wir die nächsten Schritte angehen können. Damit können wir nun mit dem Bau starten und ein sichtbares Zeichen für eine Gesellschaft setzen, in der Teilhabe selbstverständlich ist.
Parallel dazu haben wir weitere Wege gestartet, um Mittel für das Projekt zu sammeln – drückt uns die Daumen!
Falls ihr Ideen habt oder Menschen kennt, die dieses Vorhaben unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über eine Nachricht.


Neue Öffnungszeiten im Büro

Das Bild ist blassrosa. Ein großer blauer Mond ist rechts im Bild. Unten rechts ist das Logo von EinsWeiter e.V.

Ab sofort könnt ihr uns jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr in unserem Büro in der Burgstraße 8 in Lüchow besuchen. Kommt gerne vorbei – zum Kennenlernen, für Fragen oder einfach auf einen kurzen Austausch.
Wir freuen uns auf euch!


Antrag auf Fortführung unserer Quartiersarbeit
Wir haben die Möglichkeit, über die Förderung „Gute Nachbarschaft“ vom Land Niedersachsen unsere gut etablierte Quartiersarbeit ab nächstem Jahr fortzuführen. Der mögliche Förderzeitraum ginge dann über drei Jahre mit dem gleichen Stundenanteil wie bisher.
Der Antrag ist in den letzten Zügen und geht in den nächsten Tagen raus. Drückt mal fest die Daumen, dass unser Projekt ausgewählt wird!
Natürlich informieren wir euch, wenn es eine Entscheidung gibt.

So, das war mal wieder viel und geballt!
Bleibt gesund, munter… habt Spass bei dem, was ihr tut und bleibt stabil…

Euer EinsWeiter – Team

Workshop-Reihe „Antidiskriminierung“

Die Workshopreihe in Kooperation zwischen EinsWeiter e.V. und den Volkshochschulen Salzwedel und Uelzen/ Lüchow-Dannenberg
Alle Workshops sind kostenfrei, aber mit Anmeldung!
Alle Kurse sind auch für Menschen ohne jegliche Vorkenntnisse_ nix_gar nix – Scham ist eine Erfindung!
Anmeldungen bei der VHS Salzwedel unter: https://shorturl.at/QUYYh
Anmeldungen bei der VHS in Lüchow unter: https://shorturl.at/gZTvJ

Orte: VHS Salzwedel, Karl-Marx-Str. 15
VHS Lüchow, Tarmitzer Str. 7

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun? – Antidiskriminierung und Diversity
In diesem Workshop erhalten Sie einen verständlichen Überblick über Formen und Ebenen von Diskriminierung und deren Wirkung im Alltag.
Mit kleinen Übungen, Beispielen und Austausch lernen Sie, sensibler zu handeln und Vorurteile zu erkennen.

Salzwedel, 18. Februar 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Lüchow, 11. März 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

„Ich doch nicht!?“
Bias: Unbewusste Vorurteile beeinflussen unseren Alltag – oft ohne dass wir es merken.
In diesem 1,5-stündigen Workshop lernen Sie auf leichte und praktische Weise, wie sogenannte „Unconscious Bias“ entstehen, wie sie unser Denken und Handeln prägen und wie wir ihnen im Alltag bewusst begegnen können.
Mit kurzen Übungen, alltagsnahen Beispielen und kleinen Strategien entwickeln wir gemeinsam neue Perspektiven für einen faireren und offeneren Umgang miteinander.
Salzwedel, 18. März 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

„Du bist ja so authentisch!“
Wir alle wachsen unter unterschiedlichen Bedingungen auf – manche haben Geld, manche nicht. Manche werden erben, manche nicht.
Manche sprechen Hochdeutsch, andere nutzen einen Dialekt.
In diesem Workshop schauen wir gemeinsam darauf, was soziale Herkunft mit Chancen, Selbstbewusstsein und Sprache zu tun hat.
Wir entdecken typische Vorurteile, die uns manchmal gar nicht auffallen. Ein verständlicher, offener Einstieg in das Thema Klassismus.
Lüchow, 22. April 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Salzwedel, 20. Mai 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr,

Alle Räume sind barrierearm erreichbar. Automatische Türöffner und Aufzüge sorgen dafür, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in die Kursräume gelangen.

Bildbeschreibung: Ein grauer Flyer mit einem großen blau/grauen Mond im Hintergrund. Auf schwarzer Schrift stehen alle Informationen. Oben links ist das Logo der VHS Salzwedel zu finden, unten rechts das EinsWeiter e.V. Logo.

Bildbeschreibung: Ein grauer Flyer mit einem blassgrünem Mond im Hintergrund. Auf schwarzer Schrift stehen alle Informationen. Oben links ist das Logo der VHS Lüchow/Dannenberg zu finden, unten rechts das EinsWeiter e.V. Logo.

Newsletter #25

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Hier kommt nun unser erster Newsletter nach unserer Wandel-Entscheidung!
Neben all den anstehenden Aufgaben liegen auch schon einige richtig schöne Veranstaltungen hinter uns, an denen wir euch natürlich teilhaben lassen möchten. In der Vorausschau hatten wir sie ja schon angekündigt – und die ein oder andere Person war ja sogar mit dabei… juhuuu!
Und weiter geht’s: Auch in den nächsten Wochen stehen wieder spannende Projekte und Termine an – wie zum Beispiel die Orange Days. Die habt ihr ja bestimmt schon in unserem Kalender entdeckt.

Bevor wir mit unseren Berichten starten, gibt’s noch eine schöne Neuigkeit:
Seit dem 1. Oktober ist unsere neue Kollegin Rana mit im Team!
Herzlich willkommen, liebe Rana – wir freuen uns sehr, dass du dabei bist!

Und hier noch eine weitere Neuigkeit zu dem offenen Treff, der bisher jeden Donnerstag in unserem Büro von 16:00 bis 18:00 Uhr stattgefunden hat.
Ab jetzt findet er jeden zweiten und vierten Mittwoch von 14:00 bis 16:00 Uhr statt.
Ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizukommen! Jeder Treff wird anders gestaltet sein. Wenn ihr selbst Lust habt, ein bestimmtes Thema einzubringen, mit uns zu basteln oder zu zeigen, wie man geschickt Kurven nimmt – meldet euch gern bei uns.
Den Auftakt am 26.11.25 gestalten wir gemeinsam:
Majon und Doro blicken zurück und erzählen, was war,
Gemeinsam mit Martin und Rana geben wir einen Ausblick darauf, was kommt.
Wir freuen uns auf euch!


Suffizienz (Genügsamkeits-) Tag am 5. September 2025

Das Thema der Veranstaltung war „Gutes Leben – weniger Konsum und Umweltbelastung“ – ein Thema, das viele von uns gerade sehr bewegt. Unsere Idee, dazu eine kleine Umfrage zu starten, kam super an! Wir wollten wissen: „Was konntest du schon umsetzen?“ und „Was sind deine nächsten Ziele?“ – und wow, die Pinnwand war am Ende richtig voll! Seht selbst…

Es war toll zu sehen, wie viele Menschen schon aktiv sind und sich Gedanken machen, wie ein gutes Leben mit weniger Konsum aussehen kann. Die Veranstaltung war richtig gut besucht, und wir hatten viele schöne, inspirierende Gespräche – mit neuen Kontakten, spannenden Ideen und ganz viel Motivation fürs Weitergehen!

Schaut mal, unser kleiner Info-Stand für diese Veranstaltung…


Bunter DIY Aktionstag in Lüchow am 7. September 2025
„Für eine solidarische Welt ohne Faschismus“

An diesem Tag standen wir mit unserem Infotisch draußen vor dem Alten Rathaus – dort gibt’s ja leider noch keine Auffahrhilfe, um mit Rollstuhl oder Rollator selbstbestimmt hineinzukommen. Also haben wir kurzerhand unseren Platz vor die Tür verlegt – frische Luft und schönes Wetter an diesem Tag inklusive! Wir waren in richtig guter Gesellschaft, denn auch die Gruppe „Lemgow für Demokratie und Vielfalt“ war mit dabei.
Außerdem haben wir während der Veranstaltung Assistenz angeboten – für den Fall, dass jemand Unterstützung gebraucht hätte, z.B. beim Zugang in das Alte Rathaus. So war für alle gesorgt!
Auf den Fotos seht ihr unsere Tafel mit der Aufschrift „Eine Million gegen Rechts“ – das ist übrigens auch der Titel des Projekts von Heinz Ratz (hier entlang, wenn ihr neugierig seid). Und was sollen wir sagen? Zu unserer großen Freude haben tatsächlich fast eine Million unterschrieben 😉 – na gut, vielleicht nicht ganz, aber es fühlte sich auf jeden Fall so an!
Den krönenden Abschluss gab dann Heinz persönlich, der mit seiner Unterschrift unsere Aktion perfekt abgerundet hat.
Auf der Rückfahrt hatte er leider einen schweren Autounfall. Zum Glück ist ihm nichts allzu Schlimmes passiert – darüber sind wir sehr erleichtert! Sein Auto hat’s allerdings nicht überstanden … und ein Teil der gesammelten Spenden flatterte leider quer über die Autobahn.


Großes Vielfalter-Fest in Salzwedel

Am 20. September 2025 wurde Salzwedel zum Schauplatz eines farbenfrohen und mitreißenden Ereignisses: dem großen Vielfalter-Fest! Unter dem Motto „Ein Fest für alle Menschen – klein und groß – jeder Herkunft“ verwandelte sich der Burggarten in einen Ort voller Musik, Freude und Begegnung. Viele Menschen kamen zusammen (so einige in fantasievollen Verkleidungen), um die Vielfalt zu feiern – begleitet von kreativen Aktionen, internationalen Klängen und kulinarischen Genüssen aus aller Welt.
Nach einem tollen Auftakt im Burggarten zogen wir durch Salzwedels Straßen – begleitet von Trommeln, Bannern und strahlenden Gesichtern. Gemeinsam setzten wir ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Zusammenhalt und Lebensfreude.
Ein Tag, der zeigte, wie bunt und lebendig Gemeinschaft sein kann. Seht selbst…


10 Jahre Freie Schule in Grabow – am 27. September 2025

Wir fühlen uns mit der Freien Schule schon seit Langem verbunden. Umso schöner war es, an diesem Tag mit viel Freude und Spaß dabei zu sein – und mit unserer kleinen Aktion das Fest vielleicht ein Stück weit bereichert zu haben.
Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hat Martin mit unserem Fahrradanhänger kleine Besucher:innen über das Gelände gezogen, während sie begeistert Seifenblasen in die Luft steigen ließen.
Wir sind gespannt, wie sich unsere Zusammenarbeit in Zukunft weiterentwickelt. Schön, dass es euch gibt!


Inklusive Kinderbuch-Lesung am 28. September 2025

Zu dieser Lesung luden das Netzwerk Antidiskriminierung Wendland (NAW), EinsWeiter e.V. und KADNON/diversu – Antidiskriminierungsstelle Lüneburg zu einem ganz besonderen literarischen Nachmittag ein. Zu Gast war die Autorin Adina Hermann, die mit ihrer Lesung Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Leider konnte Raul Krauthausen, der mit Adina zusammen das Kinderbuch geschrieben hatte, nicht kommen.
Sehr kurzfristig konnten wir noch eine Dometscherin für DGS (Deutsche Gebärdensprache) gewinnen, damit auch taube Menschen teilhaben konnten.
Zu unserer freudigen Überraschung kamen viele zur Lesung – trotz allerschönstem Herbst-Wetter -, sodass das Foyer des Verdo in Hitzacker proppevoll war…
In gemütlicher Atmosphäre lauschten große und kleine Besucher:innen den Abenteuern von Ela und ihrem besten Freund Ben – Figuren, die mit Mut, Freundschaft und Fantasie die Herzen des Publikums im Sturm eroberten. Zwischen Geschichten zum Staunen, Zuhören und Mitlesen entstanden viele kleine Momente des Austauschs und des gemeinsamen Lachens.
Begleitet wurde die Lesung von einem liebevoll gestalteten Rahmenprogramm: Es gab – auf Spendenbasis – Kaffee, Kuchen und Kekse, Büchertische mit einer bunten Auswahl an Literatur rund um Vielfalt und Zusammenleben sowie kleine Mitmach-Aktionen für Kinder.
Das Ziel der Veranstaltung: Einen Raum schaffen, in dem Menschen einander begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam entdecken, wie bereichernd Vielfalt sein kann. Diese Idee wurde an diesem Nachmittag lebendig – in Worten, Geschichten und vielen strahlenden Gesichtern.


Planung Rampenbau*/Auffahrhilfe am Alten Rathaus in Lüchow

Wie ihr wisst, setzen wir uns gemeinsam mit anderen Engagierten dafür ein, dass das Alte Rathaus in Lüchow für „alle“ Menschen zugänglich wird.
Am 1. November wurde es konkret: Mit vereinten und solidarischen Kräften ging es – trotz einsetzendem Regen – an die Arbeit. Zunächst wurde die Hecke zurückgeschnitten, oder wie es fachlich heißt: auf den Stock gesetzt. So kann sie später wieder austreiben und ihren Platz im Grünen zurückerobern. Nach einer wärmenden Pause mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen starteten unsere fachkundigen Unterstützerinnen in die Planungsphase der neuen Auffahrhilfe. Grundlage dafür bildeten die Berechnungen einer Rollstuhlfahrerin, die ihre Erfahrungen und Perspektive in die Arbeit einbrachte – ein wichtiger Beitrag für eine wirklich barrierefreie Lösung.
Inzwischen liegt eine Skizze samt detaillierter Beschreibung vor. Beide Unterlagen wurden der Samtgemeinde zur Prüfung und Zustimmung übergeben.
Jetzt heißt es: Daumen drücken!

*Wir möchten künftig auf das Wort „Rampe“ verzichten, da es für viele Menschen – insbesondere unsere jüdischen Mitbürger*innen – schmerzliche historische Assoziationen weckt.
In den Vernichtungslagern der Nationalsozialist:innen bezeichnete „Rampe“ den Bahnsteig, an dem deportierte Jüdinnen und Juden aus den Güterzügen getrieben wurden. Dort fand die sogenannte Selektion statt: körperlich kräftige Menschen wurden zum Arbeitsdienst ausgesondert, während die große Mehrheit unmittelbar in die Gaskammern geführt und ermordet wurde.


Angebot für Kinder in der Flüchtlingsunterkunft in Neu Tramm

Seit Kurzem gibt es – organisiert durch den Laden migra in Lüchow – eine neue Support-Gruppe. Dort treffen sich regelmäßig Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Auch wir von EinsWeiter sind dabei.
In diesem Rahmen entstand die Idee, ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder in Neu Tramm ins Leben zu rufen. Die Bedingungen vor Ort sind – nicht nur für die jüngsten Bewohner*innen – bekanntermaßen teilweise ziemlich katastrophal.
Gedacht ist zunächst an ein monatliches Angebot. Das lässt sich jedoch nur umsetzen, wenn wir genug Unterstützer*innen sind und die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird. Ideal wäre es, wenn sich dafür eine selbstorganisierte Gruppe bildet.
Wenn ihr Interesse habt, meldet euch gerne bei mir (Majon) per Mail: majon.rabe@eins-weiter.net


Spendenaufruf für El Fasher, Sudan

Die Einnahme der Stadt El Fasher in Darfur durch die sogenannten Rapid Support Forces ist eine humanitäre Katastrophe.
Die Stadt war bereits Monate vor der Einnahme belagert und ausgehungert.
LKWs von UNICEF, die versuchten, Lebensmittel in die Stadt zu bringen, wurden regelmäßig beschossen.
Nun ist El Fasher vom Militär eingenommen worden. Niemand weiß, wie viele der über 260.000 Bewohner bereits getötet wurden. Die Rebellenarmee hat damit begonnen, einen Erdwall um die Stadt zu errichten. Auf diesem Wall stehen Soldaten und schießen – wie bei einer Hasenjagd – auf die fliehende Bevölkerung.
Wer von den Flüchtenden überlebt, macht sich zu Fuß auf den Weg in die 70 km entfernte Stadt Tawilah.
Wer diesen Marsch durch die Wüste schafft, kommt halb verhungert, dehydriert und völlig entkräftet an. Kaum jemand der Geflüchteten hat Kochgeschirr bei sich; fast alle Ankommenden sind schwer traumatisiert von dem, was sie in El Fasher erlebt haben.
Sie brauchen nach dem langen, verzweifelten Marsch einen Ort, an dem sie sich niederlassen können, an dem sie eine nahrhafte Mahlzeit und sauberes Wasser erhalten. Deshalb sind die von der sudanesischen Bevölkerung organisierten Straßenküchen so wichtig.
Sich ausruhen können, versorgt werden – das ist es, was die Menschen, die aus der Hölle von El Fasher entkommen sind, dringend benötigen, bevor sie weiterziehen, möglicherweise Richtung Tschad.
Durch persönliche Kontakte gehen die Spendengelder zu 100 Prozent direkt an das Projekt – in diesem Fall an die Straßenküchen in Tawilah.
Spendenkonto „Haddak“
Ursula Overhage
IBAN: DE78 2586 3489 2404 2056 01
Stichwort: Darfur


Aktion Mensch

Zum Schluss noch eine richtig schöne Nachricht: Aktion Mensch hat unseren Antrag für eine Fahrrad-Rikscha bewilligt. Die Förderperiode lief eigentlich bereits Mitte dieses Jahres aus, und wir hatten den Antrag sehr kurzfristig gestellt – daher hatten wir überhaupt nicht mit einer Zusage gerechnet!
Dank der 100%igen Förderung können wir nun eine E-Rikscha der Firma Coolly (City Modell H für Menschen mit eingeschränkter Mobilität) anschaffen sowie einen neuen, sechs Meter langen Container zur Unterbringung der Rikscha und des Zubehörs.
Vielen Dank an Aktion Mensch!
Was wir Spannendes damit vorhaben, erzählen wir euch im nächsten Newsletter!


Ihr Lieben,

bleibt gesund und „stabil“ und passt auf euch auf!

Bis bald
Euer EinsWeiter-Team

UNTERSTÜTZUNG FÜR EIN „ALTES RATHAUS FÜR ALLE“

Die Rückmeldungen von Nutzer:innen des Alten Rathauses in Lüchow machen deutlich, dass ein barrierefreier, selbstbestimmter Zugang erforderlich ist.
Ein Zugang, der niemanden außen vor lässt – für Gleichberechtigung, Teilhabe und Antidiskriminierung.
Die Vorarbeiten sind abgeschlossen: Die Fläche wurde vorbereitet, die DIN-gerechte Planung der Auffahrhilfe liegt vor, und der Standort wurde gemeinsam mit der Samtgemeinde und Fachplanenden geprüft. Nun steht die Umsetzung an.
Für diesen Schritt benötigen wir Geld- und Sachspenden, insbesondere für Materialien und fachliche Unterstützung.
Wir laden Sie/Dich ein, mit Ihrem/Deinem Beitrag ein „Altes Rathaus für alle“ zu schaffen.
Übrigens: Die Auffahrhilfe ist so konzipiert, dass sie abgebaut werden kann, und einer Nachnutzung an einem anderen Ort niX im Wege stehen würde.

Geldspenden können auf dieses Konto überwiesen werden:
EinsWeiter e.V., IBAN DE70 4306 0967 2059 5507 00
Ab einem Betrag von 200 € stellen wir gern eine Spendenbescheinigung aus. Bitte geben Sie/gib dafür Name und Adresse bei der Überweisung an.
Sachspenden können Sie direkt mit uns abstimmen!
Weitere Informationen gibt es hier:
Tel.: 0176-46293827; E-Mail: info@eins-weiter.net
Unterstützende werden nach Fertigstellung der Auffahrhilfe namentlich erwähnt.

Dieser Spendenaufruf wird getragen durch Nutzer:innen des Alten Rathauses!

Hier ein paar Eindrücke, was bisher geschah:

Newsletter – Sonderausgabe…

EinsWeiter im Wandel der Zeit

Wie ihr wisst, planen wir schon seit vielen Jahren, in Lüchow an den Naulitzer Wiesen ein sozial-ökologisches Zentrum zu bauen. Unsere Antriebsfeder war, dass es schlicht an wertschätzenden, inklusiven und solidarischen Räumen fehlt. Mit Herzblut, Idealismus und einer großen Portion Durchhaltevermögen haben wir dieses Ziel verfolgt und konnten sehr viel erreichen.
In all den Jahren haben viele Menschen mit uns gedacht, geplant und visioniert. Gemeinsam wuchs die Überzeugung: Ein solcher Ort für Begegnung und Lernen wird dringend gebraucht – heute mehr denn je, und gerade jetzt! Viele konnten sich dort schon mit ihren Ideen und Angeboten sehen, voller Freude und Tatkraft.

So groß die Begeisterung für unser Vorhaben auch war, hat sich niemand in der Lage gesehen, die Verantwortung in vollem Maße mit uns zu teilen. In den vielen Gesprächen mit Einzelnen und auch mit anderen Organisationen wurde spürbar: Die letzten Jahre haben viel Kraft gekostet. Corona, die politischen Entwicklungen direkt vor unserer Haustür und die weltweiten Krisen haben Spuren hinterlassen. In dieser Unsicherheit bleibt vielen kaum Energie übrig, um sich zusätzlich in ein so großes Projekt einzubringen. Das ist nur allzu verständlich – denn das eigene Leben gut zu bewältigen, ist für jede und jeden schon Herausforderung genug.

Auch an uns ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Wir spüren die Folgen unseres langen Engagements, und das Älterwerden – mit den ersten „Ersatzteilen“ – zeigt uns klar: Unsere Kräfte sind nicht unendlich. Nach langem Überlegen und Abwägen – und glaubt uns, dieser Weg führte uns durch ein tiefes Tal – haben wir entschieden, unseren Blick stärker auf uns selbst zu richten: auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und ein Leben voller Genuss und Leichtigkeit.
Darum werden wir das sozial-ökologische Zentrum nicht mehr bauen – auch wenn so vieles auf wundervolle Weise „einsweiter“ gegangen ist.

Da die gebündelten Kräfte für dieses Vorhaben auch in Zukunft nicht erkennbar waren, haben wir zusätzlich entschieden, das Grundstück an die Stadt Lüchow zurückzugeben. Diese Entscheidung fällt uns sehr schwer, denn das Naturgrundstück hat sich über die Jahre zu einem wahren Schatz entwickelt. Doch auch dafür fehlen uns die Kapazitäten und die Energie, um es so zu bewahren, zu pflegen und zu beleben, wie es verdient hätte. Zudem lief im Mai 2025 die im Kaufvertrag von der Stadt Lüchow festgelegte Frist einer Bebauungsverpflichtung ab. Wir hoffen, dass für dieses wertvolle Stückchen Erde eine wertschätzende Nachnutzung angedacht wird!

Der Verein EinsWeiter bleibt natürlich bestehen – und damit auch seine wichtige Rolle im Landkreis mit Themen wie Vielfalt, Inklusion, Solidarität, Demokratie, Ökologie und Gemeinwohlökonomie. Wir werden weiterhin Impulse geben, Veranstaltungen planen, Netzwerke knüpfen und für ein gutes Leben mit weniger Konsum und Umweltbelastung eintreten!

Auch das Projekt „Quartiersentwicklung“, das bereits zum dritten Mal von der Deutschen Fernsehlotterie und der Heidehof-Stiftung gefördert wird, wird mit seinen Zielen und Schwerpunkten fortgeführt.
Das Büro und der kontinuierliche Anlauf- und Begegnungsort in der Burgstraße bleibt bestehen für die Projekte der „Quartiersentwicklung“ und steht weiterhin für Treffen von verschiedenen Gruppen und Kooperationspartner:innen zur Verfügung.

Für die Zukunft möchten wir außerdem vorhandene, größere Räume mitnutzen – etwa das Alte Rathaus in Lüchow. Dort setzen wir uns gerade für einen gemeinschaftlich mit Betroffenen geplanten Rampenbau ein, damit alle Menschen diesen Raum selbstbestimmt erreichen können. Barrierefreiheit ist für uns eine grundlegende Voraussetzung für alle Orte und Veranstaltungen, an denen wir beteiligt sind. Unser Ziel bleibt: Niemand soll außen vor bleiben… aber das wisst ihr ja 🙂

So schließen wir zugleich an unsere Anfänge an, als wir in Lüchow und naher Umgebung nach passenden Leerständen für unser Vorhaben gesucht haben. Heute möchten wir nicht mehr alles allein aufbauen, sondern auch dort anknüpfen, wo andere schon etwas begonnen haben. Ein herzliches Dankeschön geht an den Quartier Vier e.V., der den Mietvertrag für das Alte Rathaus trägt, die Nutzung koordiniert und so viel organisatorische Arbeit übernimmt! Vielleicht entwickelt sich dort, gemeinsam mit vielen Nutzer:innen, noch etwas ganz Neues – getragen von einer großen Energie. Eine schöne Vorstellung!

Es tut weh, sich von unserem Vorhaben zu verabschieden, und doch ist es ebenso schön zu erleben, dass mit jedem Abschied auch ein Neubeginn möglich wird. Wir freuen uns sehr auf das, was nun kommt – und auch auf die Zeit, die wir uns selbst schenken dürfen.

Unser Dank gilt allen, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben – finanziell, mit ihrem Wissen, mit Ideen und Engagement. Und ebenso all jenen, die das Projektvorhaben über diesen langen Weg begleitet haben – ob für ein kurzes Stück oder über viele Jahre hinweg.

Wir haben in den letzten Tagen mit vielen persönlich gesprochen, die uns und dem Projekt nahe stehen. Wir hoffen, dass wir niemanden vergessen haben!

Wir danken euch für eure Tränen, eure mitfühlenden Worte und dass ihr uns immer unterstützt habt in unserem Tun und Handeln. Ohne euch wären wir gar nicht soweit gekommen!

Eure Doro und eure Majon

Hier noch ein paar abschließende Worte, die uns über den Weg „gelaufen“ sind:
„Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.“
(Henriette Hanke, 1785 – 1862)

Reaktionen…

Wir wollten euch teilhaben lassen an Grüßen, Wünschen und Reaktionen auf unseren „Wandel“-Newsletter, den ihr hier https://www.eins-weiter.net/newsletter-sonderausgabe/ findet. Neben den vielen persönlichen Gesprächen, haben uns die folgenden Nachrichten per Mail erreicht!

Vielen Dank euch allen, wir sind sehr berührt und gestärkt von euren gesprochenen und geschriebenen Worten….

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„Chapeau!
Allen MitstreiterInnen und im Besonderen Doro und Marion! 
Dank für diese Vision. Für dieses Wachrütteln, Werte aufzeigen.
Zuversicht verteilen, Mut machen und eure unbeschreibliche Stärke. 
Träume brauchen Kraft. Irgendwann geht sie flöten. 
Für alles Weitere umärmel ich euch Kraft spendend und von ganzem Herzen“

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„Mich und auch andere aus dem Team haben eure Zeilen berührt, wir bedauern, dass ihr das Bauvorhaben loslasst – und können es gut nachvollziehen, auch nach dem was wir hier durchgemacht haben und immer noch machen in Sachen „Nachwirkungen von jahrelanger Baustelle“.
Und ich freue mich, dass ihr als Verein weiterarbeitet und euch an anderen Stellen mit einklinkt!“

————————————–

„Ja, das Motto klingt richtig gut, etwas niederlegen bedeutet wirklich keine Niederlage.
Wie schön, dass es euch gut geht. Sorgt weiter so gut für Euch. Ihr habt es wirklich verdient. Auch wenn es auch ohne es verdient zu haben vollkommen richtig wäre.
Fühlt euch herzlich umarmt“

————————————–

„Eure Information ist bei mir angekommen und hat mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt. Das muss ich erst mal verdauen. Ihr habt unser großes Bedauern und mit großer Bestürzung kann ich nur sagen, dass es uns letztendlich alle betrifft. Mein Team ist ebenfalls informiert und traurig.
Ich verstehe Euren Entschluss allerdings sehr gut, da ich auch an allen Ecken bemerke, wie man für so vieles so sehr kämpfen muss! Es liegt nahe, dass die Kräfte manchmal einfach nicht mehr reichen und Prioritäten gesetzt werden müssen. Die eigene Gesundheit steht da oben an.
Trotz allem ist es eine Katastrophe, die mich mal wieder sprachlos macht.
Aber es stimmt einfach…Ihr habt so viel geleistet und bewegt! Unsere Anerkennung dafür sei Euch gewiss!“

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„Danke, dass ihr uns so offen an euren Gedanken teilhaben lasst. Wir spüren, wie schwer euch dieser Schritt gefallen ist – und gleichzeitig auch, wie viel ihr in all den Jahren bewegt habt.“

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„Auch wenn das große Zentrum für EinsWeiter nun nicht entstehen wird, bleibt euer Engagement für Vielfalt, Solidarität und Gemeinwohl unglaublich wertvoll. Wir haben großen Respekt vor eurer Entscheidung, jetzt mehr auf euch selbst zu achten – das ist genauso wichtig.
Wir wünschen euch von Herzen Leichtigkeit, Gesundheit und Freude für das, was kommt.“

—————————————

„Was für eine große Entscheidung, den Großteil eines Herzensprojekt zu verabschieden! Ich kann mir vage vorstellen, was für ein langer und schwieriger Prozeß dahin geführt hat.
Danke für die viele viele Energie, die ihr gegeben habt und die im Verein ja auch weiterleben wird.
Ich wünsche euch von Herzen unbelastete Zeiten der Lebensfreude, Zeit für euch und einen guten weiteren Weg! (der sich sicher auch mal wieder mit meinem kreuzen wird).“

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„Alles Liebe und Gute für Euch! Das war sicher eine schwere Entscheidung, ich wünsche Euch jetzt das „schön Leben“, so wie Ihr es Euch vorstellt.“

————————————–

„Eure Mail hat mich sehr betroffen gemacht, und es tut mir sooo leid, dass euer Herzprojekt – das sozial-ökologische Zentrum – nun doch nicht realisiert werden kann. Aber eure Gesundheit und euer Wohlbefinden sind das wichtigste Gut und darum ist die Entscheidung richtig und gut, auch wenn es sicherlich sehr weh tut. Ich finde es ganz wunderbar, dass ihr es wenigstens versucht habt! 
Und es ist großartig, dass der Verein EinsWeiter bestehen bleibt und sich weiter in der Region engagiert! Dass mit der neuen Kooperation in den Räumen des Alten Rathaus in Lüchow klingt ebenfalls super und wird ein schöner Neubeginn!
Jetzt wünsche ich euch erst einmal ganz viele Zeit füreinander und miteinander! Erholt euch von den Strapazen der letzten Jahre, tankt neue Energie und genießt das Leben in vollen Zügen!“

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„Hut ab für diese Entscheidung! Das ist kein Scheitern. Ich wünsche mir, dass eure Weg leichter wird. Genießt die gemeinsame Zeit. Ich hoffe, dass es euch gesundheitlich bald besser geht und dass ihr reisen könnt…. Danke für eure Engagement, für eure Verständnis und Einfühlungsvermögen für eure Mitmenschen. Ihr werdet immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben und ich bin euch unendlich dankbar. Fühlt euch gedrückt.“

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„Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer euch dieser Schritt gefallen sein muss, und ich hoffe, ihr schöpft Kraft aus allem, was jetzt noch entsteht in Lüchow und bei Einsweiter und wobei ihr mit eurer Unermüdlichkeit ja einfach unersetzlich seid.“

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„Fühlt euch mal dicke gedrückt von mir!! Nach vorne schauen ist das Beste :)“

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„Ich habe eure lange mail gelesen, und kann mir vorstellen wie schwer euch dieser schritt gefallen ist….wie gut, dass ihr jetzt entschieden habt, euren blick stärker auf euch selbst zu richten…und die euch noch verbleibende zeit auf diesem schönen planeten nun mit mehr leichtigkeit und genuss verbringen wollt….
..danke für euer langes, unbeirrbares engagement ….
..und eurem langsam gewachsenen mut zu einem nein….“

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„Danke für Eure Mail! Wir fühlen mit Euch, wissen wir doch, was es bedeutet, jahrelang ehrenamtlich Herzblut in ein Projekt zu stecken. Wir drücken die Daumen, dass Ihr mit dem gewonnenen Freiraum viel Gutes in Euch und für Euer Umfeld bewirkt. Da sind wir sehr zuversichtlich!“

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„Da habt ihr so recht, das ihr jetzt auch mal an euch denken wollt.
So viel erreicht und geholfen.
Bewundernswert.
Wir wünschen euch alles Gute,  für alles was ihr in Zukunft machen werdet.“

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„Danke, dass ihr eure Gedanken geteilt habt und Danke für das ganze Engagement der vergangenen Jahre. Es ist wirklich sehr sehr schade, dass es nicht möglich ist, das Gebäude wie geplant zu bauen und das Grundstück zu halten, auch weil schon so viel Herzblut hineingeflossen ist und es eine so großartige Vision war. Die Idee an bestehende Räume oder Initiativen anzudocken und auch das Rathaus/Arthaus noch mehr mit zu nutzen oder zu beleben, finde ich auch sehr gut. Hoffentlich kann es bestehen bleiben und über viele Jahre ein Ort der Vielfalt sein. Ich finde es gut, dass ihr jetzt nach vorne schaut und bin auch sehr froh, dass der Verein Eins Weiter weiter bestehen wird.“

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„Ja, sehr schade und ich kann mir vorstellen wie schwer die Entscheidung war. Ich wünsche euch alles Gute und hoffe wie ja schon angekündigt, dass EinsWeiter mit guten Ideen, Aktionen, Veranstaltungen und Vernetzungen erhalten bleibt.“

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„Ja, wir werden älter – und das in Zeiten wo man ziemlich fit sein sollte gegen rechts und andere üble Entwicklungen.
Auch ich überlege schon immer genau, wo ich meine Kraft reinstecke. So schade es ist, ich verstehe euch gut – und man muss ab einem gewissen Punkt an sich und die restliche Zeit denken. Ihr habt so viel gewuppt, immer so viel Power gehabt, dafür habt ihr großen Respekt verdient.
Genießt das nun vielleicht stressfreiere, etwas entspanntere Leben……“

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„Welch traurige Nachrichten – es ist wirklich soo schade und soo verständlich –solch ein großes Vorhaben braucht eine Menge Schultern.
Ich hatte bei meinem Träger fleißig Werbung gemacht, sich bei euch zu engagieren, aber die Zeichen für sichere Finanzierung stehen gerade einfach schlecht. 
Von daher beglückwünsche ich euch zu eurer Entscheidung und freue mich auf weitere Netzwerk-Aktionen
In bunter Vielfalt.“

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„Sehr traurig habe ich heute Eure Nachricht gelesen. Bevor ich mich jetzt über fehlende Wertschätzung aus der Politik etc. beklage, möchte ich lieber auf was Positives schauen:
Vielen Dank, dass ihr mit Herzblut und Engagement diesen Weg schon so viele Jahre gegangen seid. Vielen Dank, dass ihr in unserer Heimat auch ohne das Zentrum einen wichtigen Mehrwert durch Eure Arbeit gebt und weiterhin geben werdet.
Manchmal tut loslassen auch gut, ich mache gerade eine sehr ähnliche Erfahrung hier in Lüchow. Es ist schön zu sehen, dass ihr dies zwar traurig, aber mit einem guten Gefühl machen könnt, denn in der Zivilgesellschaft gibt es für Euch nichts anderes als große Wertschätzung. Wer nichts probiert, kann auch nichts loslassen, von daher vielen Dank für Euren Einsatz!!!!
Ich hoffe wir bleiben weiterhin in Kontakt.“

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„Das ist ein sehr berührender Newsletter geworden, fein und klar von Herzen formuliert, finde ich .
Ich freue mich über die Liebe darin, die Ehrlichkeit und die Achtung – und ganz besonders auch die Zuversicht, die aus allen Zeilen spricht. So ist es leicht, trotz der traurigen Mitteilung Lebens zugewandt, den Blick in die Zukunft zu heben und dort trotz einiger grauer Wolken immer wieder auch einen Regenbogen zu entdecken!
Vielen Dank für eure Freude-Energie und Tatkraft, mit der ihr so viel bewegt habt und weiter bewegt!
Ich wünsche euch, dass ihr alles auf dem Weg findet, was eure Freude, die Gesundheit und den Genuss, die Leichtigkeit und die Kräfte speisen kann und euch tragen!
Ich freue mich auf einsweiter und schicke euch liebe Grüße!“

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„Im ersten Moment bin ich erschrocken über eure Nachricht, aber dann dachte ich – beim Tanzen macht man ja auch immer Schritte in verschiedene Richtungen und ein „zurück“ ist dabei kein Rückschritt. In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten ein lustvolles und fruchtbringendes Weitertanzen und freue mich, dass es auch mit solcher Zuversicht in einem Netzwerk weiterer Beteiligter weitergeht.
Und euch beiden persönlich alles Gute, gesundheitlich und überhaupt.“

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Grafik in hellen Rosa- und Brauntönen mit Einladungstext zum „Offenen Treff – Inklusives Malen“. Oben rechts das Logo von EinsWeiter e.V. mit zwei Menschen, aus deren erhobenen Armen eine Baumkrone wächst. Unten sind mehrere Pinsel als Gestaltungselement zu sehen.

Wir laden euch herzlich zu unserem Offenen Treff mit inklusivem Malangebot ein!

In entspannter Atmosphäre möchten wir gemeinsam kreativ sein, uns austauschen und eine schöne Zeit miteinander verbringen. Egal ob mit oder ohne Vorerfahrung – beim gemeinsamen Malen steht der Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt. Alle Menschen sind willkommen! Materialien werden bereitgestellt.
Kommt vorbei und lasst uns zusammen kreativ werden.

Der Raum ist barrierearm erreichbar. In der Nähe gibt es eine rollstuhlgerechte Toilette. Wenn ihr Assistenzbedarf habt, schreibt uns gern unter: info@eins-weiter.net

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