Jahr: 2026

#28 Leichte Sprache – Newsletter

Hallo!

Ihr interessiert euch für EinsWeiter?
Ihr seid neugierig?
Ihr unterstützt uns?
Oder ihr macht bei uns mit?

Dann ist dieser Newsletter für euch.

Hier erfahrt ihr Neues von uns.
Ihr lest, was passiert ist.
Ihr seht viele Bilder von unseren Treffen und Veranstaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!

Eröffnung des Auffahrwegs

Am 26. Juni war ein großes Fest am Qbus.
Wir haben den neuen Auffahr-Weg eröffnet.
Ein Auffahr-Weg ist ein Weg zum Hinauffahren.
Zum Beispiel mit dem Rollstuhl.
Die Sonne hat geschienen.
Es war sehr heiß.
Im Schatten waren es 35 Grad.
Viele Menschen waren da.
Alle haben mitgefeiert.
Wir sind den neuen Weg zusammen gegangen.

Wir haben allen gedankt, die mitgeholfen haben.
Und allen, die uns unterstützt haben.
Ohne sie gäbe es den Weg nicht.


Eröffnung der Foto-Ausstellung „Rund und bunt“

Die Foto-Ausstellung von Jonna Quaas war ein großer Erfolg.
Viele Gäste waren da.
Sie haben sich die Bilder angeschaut.
Die Bilder haben ihnen sehr gut gefallen.

Jonna hat auch einige Bilder verkauft.
Die Käufer und Käuferinnen wollten auch ein Autogramm von ihr 🙂

Herzlichen Glückwunsch, Jonna!

Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen in einem hellen Ausstellungsraum mit weißen Wänden und hellem Boden. An der rechten Wand hängen zahlreiche Fotos und Kunstwerke, die mit Wäscheklammern an einer gespannten Leine befestigt sind. Die meisten Personen stehen und betrachten die ausgestellten Bilder, einige sitzen auf Stühlen. Die Kleidung der Anwesenden ist bunt und vielfältig – mit Blumen- und geometrischen Mustern. Im Vordergrund steht ein Tisch mit Snacks. An der linken Wand ist eine grüne Tür mit Glasfenster zu erkennen, darüber ein Notausgangsschild. Die Stimmung wirkt entspannt und gesellig.

Offener Treff: Der Verein OASIA war zu Besuch

Am 1. Juli 2026 war der Verein OASIA bei unserem Offenen Treff.

OASIA setzt sich auf dem Land für Inklusion ein.
Inklusion heißt: Alle Menschen können gleich-berechtigt dabei sein.
OASIA arbeitet für Menschen, die keine Männer sind. Deswegen schreiben sie Frauen* – mit einem Stern. Sie meinen damit auch Transfrauen. Und Menschen, die nicht Mann oder Frau sind.
Der Verein will, dass Frauen* stark und selbstbewusst werden. Und dass sie Schutz bekommen.

OASIA hat gerade ein besonderes Projekt.
Das Projekt heißt: „Traumasensible Arbeits-plätze für Frauen* mit Behinderung in nachhaltiger Manufaktur“.
Das bedeutet:
Frauen* mit Behinderung sollen gute Arbeit finden.
Der Arbeits-platz soll Rücksicht nehmen auf schlimme Erlebnisse von früher.
Die Arbeit soll gut für die Umwelt sein.
Das Projekt soll lange bestehen bleiben.

5 Gäste waren da.
Wir haben zugehört und Fragen gestellt.
Der Offene Treff war sehr schön und herzlich.

Mehr Infos: https://www.oasia-derverein.de/index.html


Naturerlebnis mit Eve vom Apfelverein Lemgow/Woltersdorf

Wir waren mit dem Apfel-Verein Lemgow/Woltersdorf in Schweskau.
8 Menschen vom Verein Mittendrin waren auch dabei.
Eve hat uns gezeigt, wie man die Natur genießen kann.

2 Stunden lang haben wir viel ausprobiert:

  • Wir haben Bäume mit den Händen gespürt.
  • Wir haben die Wiese geschmeckt und gerochen.
  • Wir haben auf Geräusche gehört.
  • Wir haben auf kleine Dinge geachtet.

Manches geht mit verbundenen Augen erstaunlich gut.

Es war sehr heiß.
Darum sind wir in den Wald gegangen.
Im Schatten war es viel besser.

Vielen Dank an Mittendrin und an Eve.
Wir haben das Angebot zusammen gemacht.
Das nennt man Kooperation.


Offener Treff: Zugang wird Kunst


Am 5. August war ein Offener Treff.
Das Motto war: „Zugang wird Kunst“.
Der Treff war im Qbus.
Noor Salom hat zu dem Treff eingeladen.
12 Menschen sind gekommen.
Es waren Große und Kleine dabei.
Das Thema war: Barrieren.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Zum Beispiel eine Treppe.
Wir haben auch darüber gesprochen, was schwierig ist, wenn es Barrieren gibt.
Alle haben dazu eine Kachel gestaltet.
Jede:r hat seine eigenen Ideen gezeigt.
So ist jede Kachel anders geworden.
Jede Kachel ist ein kleines Kunstwerk.

Später wurden die Kunstwerke an dem Auffahrweg befestigt.

Man kann sie jetzt dort ansehen!


Wahltheater in 4 Einrichtungen

Wir waren mit dem Wahl-Theater in 4 Einrichtungen.
Wir haben gemeinsam gefragt:
Was haben politische Wahlen mit unserem Alltag zu tun?

Es gibt Wahlen in Sachsen-Anhalt.
Das sind die Landtags-wahlen.
Es gibt auch Wahlen in Niedersachsen.
Das sind die Kommunal-wahlen.
Dort wählt man zum Beispiel den Gemeinde-rat.
Bei den Wahlen wollten wir helfen.
Alle sollen mitmachen können.
Das nennt man demokratische Teilhabe.

Wir haben erklärt, was die Parteien zu Inklusion sagen.
Wir wollten Lust aufs Wählen machen.
Wir haben Szenen gespielt.
Wir haben die Rollen getauscht.
Wir haben auch gestritten.
Es war schön.

Wir waren hier:

  • beim CJD in Salzwedel
  • im Haus Mittendrin
  • bei Terra est Vita
  • bei Lebe Mechau

Überall wurden wir freundlich empfangen.
Überall gab es andere Fragen:
Wer darf mitreden?
Was passiert, wenn ich nicht wählen gehe?
Was brauche ich, damit ich mich traue, meine Meinung zu sagen?

Es war laut.
Es war lustig.
Manchmal war es überraschend ernst.
So soll es sein.

Danke an alle, die mitgespielt, mitgedacht und mitgelacht haben.

Mehr Infos:

Lebe Mechau: https://www.lebe-mechau.de/

CJD Salzwedel: https://www.cjd.de/de/verbuende/cjd-sachsen-anhalt

Haus Mittendrin: https://www.haus-mittendrin.de/

Terra est Vita: https://www.terraestvita.de/foerderverein/


Skaten für alle im Skatepark Lüchow

Am Sonntag, den 4. Oktober, war ein Skate-Tag im Skatepark Lüchow.
Das Wetter war wunderbar.
Alle waren willkommen.
Es war egal, wie gut man skaten kann.

Mehr als 150 Gäste waren da.
Viele Menschen haben geholfen.
Alle waren glücklich.

Menschen mit und ohne Behinderung waren dabei.
Kinder und Erwachsene waren dabei.
Sie sind zusammen gefahren.
Sie hatten Skate-Boards, Inline-Skates, Fahrräder, Roller, Kett-Cars und Liege-Boards.
Und auch Rollstühle.

Das Wichtigste war das Angebot von Sit’n Skate.
Das Trainings-Team kommt aus Hamburg und Dortmund.
Es hatte besondere Skate-Rollstühle mitgebracht.
Es hatte auch Parcours dabei.
Das sind Strecken mit Hindernissen.

Das Team hat gezeigt:
Mit einem Rollstuhl kann man Tricks machen.
Man kann Rampen fahren.
Man kann auch schnell fahren.

Wer einmal im Skate-Rollstuhl saß, wollte nicht mehr raus.
Manche Jugendliche wollten gleich einen eigenen Skate-Rollstuhl.

Es gab auch einen Workshop für Erwachsene.
Dort haben sie Rollstuhl-Fahren geübt.
Er hat gezeigt:
Skaten ist mehr als Sport.
Skaten bringt Menschen zusammen.
Es macht Spaß.

Der Kinderhospiz-Verein Lüchow-Dannenberg hat das möglich gemacht.
Auch Menschen, die dem Verein Geld gespendet haben, haben geholfen.
Ein Kinderhospiz-Verein hilft schwer kranken Kindern und ihren Familien.

Wir von EinsWeiter haben alles geplant und organisiert.

Friederike Küchler hat uns auch geholfen.
Sie gehört zu „Familie Wunderwelt“ im Allerlüd.
Ihre Tochter fährt Rollstuhl.
Die Tochter hat das Skaten für sich entdeckt.

Benjamin Schöning hat für das Essen gesorgt.
Er hat einen Imbiss-Wagen.
Der Wagen heißt „Superfood – Fein & Ehrlich“.
Dort wurden Spenden gesammelt.
Die Hälfte bekommt der Kinderhospiz-Verein.
Die andere Hälfte bekommen wir.

Es hat vielen so gut gefallen.
Darum planen wir den nächsten Skate-Tag.

Wollt ihr beim nächsten Mal dabei sein?
Wollt ihr uns helfen?
Wollt ihr ein Skate-Rollstuhl-Projekt für Jugendliche im Landkreis starten?
Dann meldet euch bei uns.
Telefon: 0176 4629 3827
E-Mail: info@eins-weiter.net


Spuren aus dem Nationalsozialismus: Ein Rundgang in Güstritz

Vor langer Zeit gab es in Deutschland die Nazis.
Sie haben von 1933 bis 1945 regiert.
Diese Zeit nennt man Nationalsozialismus. Das war eine sehr schlechte Zeit für die Menschheit.

Die Nazis haben Menschen aus vielen Ländern nach Deutschland gebracht.
Die Menschen mussten dort gegen ihren Willen arbeiten.
Das nennt man Zwangs-Arbeit.

Viele denken dabei an große Fabriken in der Stadt.
Aber auch auf dem Land mussten Menschen so arbeiten.
Sie mussten vor allem auf Bauern-Höfen arbeiten.
Oft haben sie auch dort gewohnt.

Am 15. Oktober waren wir in Güstritz.
Eine Fach-Person für Geschichte hat uns herumgeführt.
Sie hat in Leichter Sprache erklärt.
Es war ein Rundgang durch den Ort.

10 Menschen vom CJD Salzwedel waren dabei.
Wir waren 2 Stunden unterwegs.
Wir sind in unserem eigenen Tempo gegangen.
Wir konnten Fragen stellen.

Den Rundgang haben wir mit dem Arbeits-Kreis NS-Zwangs-Arbeit gemacht.
Wir haben auch mit dem CJD Salzwedel zusammen-gearbeitet.
Der Verein beherzt hat den Rundgang möglich gemacht.
Vielen Dank dafür!

Mehr Infos:

beherzt: https://beherzt.info/

Arbeitskreis NS Zwangsarbeit: https://zwangsarbeit.tools4activists.org/

CJD Salzwedel: https://www.cjd.de/de/verbuende/cjd-sachsen-anhalt


Der Container beim Alten Postamt

Ihr wisst ja:
Unser Container steht beim Werkhaus.
Das ist beim Alten Postamt.
Dort hat auch unsere Rikscha jetzt ihren Platz.

Auch dort sind wir „eins weiter“ gegangen.
Wir haben aus Paletten Sitz-Möglichkeiten gebaut.
Jetzt ist der Platz eine gemütliche Ecke.
Man kann dort vor und nach der Rikscha-Fahrt sitzen.
Auch andere Menschen, die vorbeikommen, machen dort Pause.
Sie plaudern in der Sonne.

Die Paletten hat uns die Firma „Dietrich Getränke“ geschenkt.
Das hat sie schon öfter gemacht.
Dafür sagen wir: Danke!

Im Container ist viel Platz.
Wir haben dort Sachen untergebracht, die wir schon lange haben.
Jetzt ist alles ordentlich verstaut.

Im Container stehen:

  • die Rikscha
  • das Zubehör, zum Beispiel Schienen zum Auffahren, eine Luft-Pumpe und Lade-Geräte
  • unser Info-Mobil, das hat auch 3 Räder

Bald bauen wir eine kleine Solar-Anlage auf das Dach vom Container.
Eine Solar-Anlage macht Strom aus Sonnen-Licht.
Damit laden wir die Akkus von der E-Rikscha.
Eine E-Rikscha ist eine Rikscha mit Motor.
Dafür brauchen wir keinen Strom aus der Steckdose.

In den letzten Wochen sind wir schon oft Rikscha gefahren.
Alle waren begeistert.
Das macht Lust auf mehr.
Wir arbeiten daran, dass es weitergeht.

Jetzt kommt die kalte Jahreszeit.
Es ist früh dunkel.
Das Wetter ist oft schlecht.
Dann fahren wir nicht so viel.

Im Frühjahr wollen wir wieder richtig starten.
Bis dahin zeigen wir neuen Fahrerinnen und Fahrern, wie man die Rikscha fährt.
Das ist wichtig für die Sicherheit.


Kinder-Angebot in Neu Tramm

Wir haben tolle Neuigkeiten.
Das Deutsche Kinder-Hilfs-Werk hat uns geholfen.
Die Sparkasse Uelzen-Lüchow-Dannenberg hat auch geholfen.
Dadurch konnten wir neues Spiel-Material kaufen.

Wir können es drinnen und draußen nutzen.
Die Kinder haben damit Spaß.
Sie sind kreativ.
Sie spielen gut zusammen.

Beim letzten Angebot in der Unterkunft für geflüchtete Menschen haben wir es zum ersten Mal benutzt.
Wir haben das neue Schwung-Tuch ausprobiert.
Das ist ein großes, buntes Tuch.
Alle halten es fest und bewegen es zusammen.
Es hat Kindern und Erwachsenen viel Freude gemacht.

Wir suchen weiter Menschen, die mitmachen wollen.
Wir treffen uns 1-mal im Monat.
Das Angebot dauert 2 Stunden.
Meldet euch bei uns!


Busdisco

Die Busdisco gehört in jeden Newsletter.
Sie trifft sich 1-mal im Monat.

Am Ende vom Sommer haben wir noch einmal richtig groß gefeiert.


Davor haben wir einen Herbst-Putz gemacht.


Zusammen-Arbeit mit dem VNB

VNB ist die Abkürzung für „Verein Niedersächsischer Bildungs-Initiativen“.
Der VNB ist ein Bildungs-Träger.
Das ist eine Organisation, die Bildung möglich macht.

In diesem Jahr hat uns der VNB mit etwas Geld geholfen.
Das Geld war für unsere Arbeits-Gruppen.
Damit konnten die Gruppen ihre Treffen und Angebote gut machen.
Sie konnten zum Beispiel Material bezahlen.
Oder die Miete für Räume.

Auch 2027 will der VNB uns wieder helfen.

Der VNB arbeitet an ähnlichen Themen wie wir.
Wir tauschen uns oft aus.
Das hilft uns sehr.

Herzlichen Dank für die gute Arbeit!

Das war wieder ein Newsletter mit vielen Informationen.
Wir hoffen: Er hat euch gefallen.
Schaut bald wieder hier vorbei.
Wir planen schon wieder Neues.
Seid gespannt!

Euer EinsWeiter-Team

Newsletter #28

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Es ist wieder soweit – hier bekommt ihr die neuesten Entwicklungen, Ereignisse und viele Impressionen unserer Veranstaltungen und Treffen. Viel Spaß beim Lesen und Teilhaben!

Eröffnung des Auffahrwegs

Am 26. Juni verwandelte sich das QBUS in einen echten Mittsommertraum – bei strahlendem Himmel und satte 35 Grad im Schatten (puh!). Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen: Gemeinsam mit Freund:innen, Bekannten und Besucher:innen haben wir den neuen Auffahrweg feierlich eingeweiht. Ein herzliches Dankeschön ging an alle Mitwirkenden und Unterstützer:innen, ohne die dieser Weg nie entstanden wäre.

Übrigens haben wir an dem Auffahrweg eine Tafel angebracht, wo alle Unterstützer:innen aufgeführt sind…


Eröffnung der Foto-Ausstellung „Rund und bunt“

Die Fotoausstellung von Jonna Quaass kam richtig gut an! Viele Besucher:innen ließen sich von den Motiven begeistern, und Jonna hat sogar das eine oder andere Bild verkaufen können. Dabei war es den Käufer:innen sehr wichtig, dass sie die Bilder jeweils mit einer persönlichen Widmung versieht. Herzlichen Glückwunsch, Jonna!

Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen in einem hellen Ausstellungsraum mit weißen Wänden und hellem Boden. An der rechten Wand hängen zahlreiche Fotos und Kunstwerke, die mit Wäscheklammern an einer gespannten Leine befestigt sind. Die meisten Personen stehen und betrachten die ausgestellten Bilder, einige sitzen auf Stühlen. Die Kleidung der Anwesenden ist bunt und vielfältig – mit Blumen- und geometrischen Mustern. Im Vordergrund steht ein Tisch mit Snacks. An der linken Wand ist eine grüne Tür mit Glasfenster zu erkennen, darüber ein Notausgangsschild. Die Stimmung wirkt entspannt und gesellig.

OASIA stellte sich vor

Am 1. Juli 2026 hatten wir bei unserem Offenen Treff in der Burgstraße den Verein Oasia e.V. zu Gast. Oasia setzt sich für geschlechtersensible Inklusion und Empowerment in ländlichen Räumen ein. Aktuell steht das Modellprojekt “Traumasensible Arbeitsplätze für Frauen* mit Behinderung in nachhaltiger Manufaktur” im Mittelpunkt. Das Ziel: Strukturen schaffen, die Frauen* mit Behinderung Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen, praxisnah und dauerhaft verankert.

Wir haben zugehört und nachgefragt.
Was für ein schöner und liebevoller Offener Treff das war!


Naturerlebnis mit Eve vom Apfelverein Lemgow/Woltersdorf

Mit dem Apfelverein Lemgow/Woltersdorf waren wir am 27. Juni in Schweskau.
Wegen der Hitze haben wir unser Programm kurzerhand in den Wald verlegt und ihn gemeinsam erkundet. Im Schatten ließ es sich viel besser aushalten. Das waren noch Zeiten, was? Wir sind mit acht Menschen vom Haus Mittendrin e.V. nach Schweskau gefahren, und Eve zeigte uns, wie mensch Natur auch genießen kann. Zwei Stunden lang haben wir Bäume erfühlt, die Wiese geschmeckt und gerochen, den Geräuschen gelauscht und auf kleine Details geachtet. Manches geht mit verbundenen Augen erstaunlich gut.

Vielen Dank an Mittendrin e.V. und Eve für unser kleines Kooperationsprojekt


Zugang wird Kunst

Anfang August ging es gleich weiter mit kreativen Ereignissen am Qbus.

Die Kunstschaffenden Noor Salom/ the processor systems haben für EinsWeiter einen offenen Treff angeleitet, der das Ziel hatte, den Auffahrweg zu feiern und die Überwindung von Barrieren im Allgemeinen zu reflektieren. In einer großen diversen Gruppe haben wir individuell Kacheln zu diesem Thema gestaltet. Die Kacheln wurden mit wetterfesten Farben bemalt und schmücken nun den Auffahrweg.


Wahltheater in vier Einrichtungen

Mit dem Wahltheater haben wir 4 Einrichtungen besucht und gemeinsam erforscht, was die Wahlen mit unserem Alltag zu tun haben. Wir haben zum Wählen inspiriert und aufgeklärt, was die jeweiligen Parteien zu Inklusion sagen.

Wir waren im CJD Salzwedel, im Haus Mittendrin, bei Terra est Vita und bei Lebe Mechau. Es war uns wichtig, sowohl zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt als zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen einen Beitrag zur demokratischen Teilhabe zu gestalten. Überall wurden wir offen empfangen, und überall kamen andere Fragen auf den Tisch: Wer darf eigentlich mitreden? Was passiert, wenn ich nicht wählen gehe? Und was brauche ich, um mich zu trauen, meine Meinung zu sagen?

Es war laut, lustig und manchmal überraschend ernst. Wir haben Szenen gespielt, Rollen getauscht und gestritten. Genau so soll es sein.
Schön wars! Danke an alle, die mitgespielt, mitgedacht und mitgelacht haben.


Inklusives Skate-Angebot im Skatepark Lüchow

Am Sonntag, den 4. Oktober, wurde der Skatepark Lüchow bei phantastischem Wetter zum Ort für Alle – über 150 Besucher:innen, viele helfende Hände und glückliche Gesichter. Für einen Nachmittag spielte Behinderung schlicht keine Rolle: Große und Kleine, mit und ohne Behinderung, fuhren gemeinsam ihre Runden – auf Skateboards, Inline-Skates, Fahrrädern, Tretrollern, Kettcars, Liegeboards und Rollstühlen.
Herzstück des Tages war das inklusive Skate-Angebot von Sit’n Skate. Die Trainerinnen aus Hamburg und Dortmund brachten spezielle Skate-Rollstühle und Parcours mit und zeigten, wie sich Tricks, Rampen und Speed auch auf vier Rädern erleben lassen. Wer einmal drinsaß, wollte nicht mehr aussteigen – manche Jugendliche wollten am liebsten gleich einen eigenen Skate-Rollstuhl haben. Auch der Wheelchair-Skills-Workshop für Erwachsene zeigte: Skaten ist mehr als Sport – es ist Gemeinschaft, Spaß und Inspiration.
Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch den Kinderhospizverein Lüchow-Dannenberg e.V. und dessen Spender:innen. Als EinsWeiter e.V. haben wir Koordination, Planung und Vorbereitung übernommen. Unterstützt hat uns Friederike Küchler von „Familie Wunderwelt“ im Allerlüd, deren Tochter als Rollifahrerin das Skaten für sich entdeckt hat. Kulinarisch verwöhnt hat uns Benjamin Schöning von „Superfood – Fein & Ehrlich“ mit seinem Foodtruck – die dort gesammelten Spenden gingen je zur Hälfte an den Kinderhospizverein und an uns.
Was für ein toller Tag und eine wunderbare Stimmung…
Nach dem großen Echo arbeiten wir an einer Fortsetzung. Wer beim nächsten Termin dabei sein, uns unterstützen oder ein Skate-Rollstuhl-Projekt für Jugendliche im Landkreis anstoßen möchte: Meldet euch unter 0176 4629 3827 oder per E-Mail an info@eins-weiter.net.


Spuren aus dem Nationalsozialismus – Rundgang in Güstritz

Im Nationalsozialismus wurden Menschen aus vielen Ländern verschleppt und zur Arbeit für die Deutschen gezwungen. Wir sprechen heute von Zwangsarbeiter:innen. Meist denkt man dabei an große Fabriken in den Städten, doch auch auf dem Land mussten sie arbeiten, vor allem in der Landwirtschaft, und lebten oft mit auf den Höfen.
In Güstritz hat uns am 15. Oktober eine Referentin des Arbeitskreises NS Zwangsarbeit bei dem Rundgang https://zwangsarbeit.tools4activists.org/rundweg-spurensuche/ begleitet und Informationen in einfacher Sprache gegeben.
Zehn Teilnehmende vom CJD Salzwedel waren dabei. Zwei Stunden waren wir unterwegs, im eigenen Tempo und mit Raum für Fragen.
Der Rundgang erfolgte in Kooperation mit dem Arbeitskreis NS Zwangsarbeit und dem CJD Salzwedel. Wir von EinsWeiter haben das ganze initiert und koordiniert.
Finanziell möglich gemacht hat ihn „beherzt“ (https://beherzt.info/). Dafür ein herzliches Dankeschön!


Aktuelles zur Rikscha

Wie ihr wisst, steht unser neuer Container bei Werkhaus am Alten Postamt – dort, wo unsere Rikscha jetzt ja ihren Platz gefunden hat. Auch da sind wir eins weiter gegangen. Aus ein paar Paletten sind Sitzmöglichkeiten entstanden, die den Platz in eine echte Wohlfühlecke verwandelt haben. Vor und nach einer Rikschafahrt lädt er nun zum Verweilen ein. Und so manche, die dort vorbei kommen, nutzen die Sitzmöglichkeiten für eine kurze Pause oder ein Plauderstündchen in der Sonne!
Unser Dank an dieser Stelle geht an die Firma „Dietrich Getränke“, die uns für dieses Vorhaben mal wieder mit Paletten beglückt haben.
Durch den Container haben wir zusätzlich die Möglichkeit, das über Jahre angesammelte Equipment ordentlich zu verstauen. Neben der Rikscha und ihrem Zubehör – Auffahrschienen, Luftpumpe, Ladegeräte – konnten wir nun auch unser Info-Mobil unterbringen (was übrigens ebenfalls auf drei Rädern rollt!). Demnächst installieren wir auf dem Containerdach eine kleine Solaranlage, mit der künftig die Akkus der E-Rikscha geladen werden.
Es lebe die Autarkie!

In den letzten Wochen haben schon so manche Ausfahrten stattgefunden – und die Begeisterung war riesig. Das macht Lust auf mehr, und genau daran arbeiten wir mit Hochdruck! Nun steht ja die dunkle und manchmal ungemütliche Jahreszeit vor der Tür. Das heißt für uns, im nächsten Frühjahr durchstarten und bis dahin noch Fahrer:innen in die Fahrkünste einzuweisen.


Ubuntu – Kinder-Angebot in Neu Tramm

Ein Grund zum Freuen: Mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks und der Sparkasse Uelzen-Lüchow-Dannenberg konnten wir neues Spielmaterial anschaffen – drinnen wie draußen im Einsatz, um Koordination, Kreativität und das gute Miteinander der Kinder zu fördern.
Die Premiere gab es gleich beim letzten Angebot in der Flüchtlingsunterkunft: Das neue Schwungtuch wurde von allen gemeinsam ausprobiert – und ehrlich gesagt hat uns überrascht, wie viel Freude das Jung und Alt bereitet hat.

Gesucht werden weiterhin Engagierte, die gemeinsam einmal im Monat ein zweistündiges Angebot gestalten möchten – meldet euch bei uns!


Busdisco

In keinem Newsletter sollte die Erwähnung der monatlichen Busdiscogruppe fehlen! Beim diesjährigen Saisonabschluss wurde zuletzt noch einmal ordentlich gefeiert!

..und einen Monat vorher war noch der Herbstputz angesagt


… und über was wir hier noch gar nicht berichtet haben:

Neue Kooperation: EinsWeiter und der VNB

Seit diesem Jahr ist EinsWeiter offiziell Kooperationspartner des VNB (Verband Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.) aus Hannover – eine Zusammenarbeit, die uns mit Stolz und Freude erfüllt!
Der VNB unterstützt und vernetzt seit vielen Jahren Bildungsinitiativen in ganz Niedersachsen und setzt sich für gemeinschaftliches, bürgernahes Lernen ein.
Somit dürfen wir uns über kleine finanzielle Zuschüsse des VNB freuen, die unseren verschiedenen Arbeitsgruppen zugute kommen. Damit können die Gruppen ihre Treffen und Angebote mit noch mehr Leben füllen und zum Beispiel Material oder Raumkosten finanzieren. Auch in 2027 ist wieder eine Unterstützung durch den VNB geplant. Zudem arbeitet der VNB schwerpunktmäßig zu ähnlichen Themen wie wir, und der Austausch dazu ist sehr förderlich. Herzlichen Dank für die Arbeit!

Das war mal wieder ein Ausschnitt aus unserer Arbeit, und wir hoffen, dass ihr Freude am Lesen hattet. Es ist wieder so einiges in Planung, schaut hier einfach mal vorbei … seid gespannt!

Liebe Grüße
Euer EinsWeiter-Team

Spuren aus dem Nationalsozialismus

Nahaufnahme einer strukturierten, grau-beigen Steinoberfläche mit feinen Kratzspuren, auf der der Titel „Spurensuche" in dunkelblauer Großschrift zu sehen ist. Darunter steht der Untertitel „Auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit im eigenen Lebensumfeld".

Bei dem Rundweg geht es um Spuren aus der Nazizeit- dem Nationalsozialismus

Im Nationalsozialismus wurden Menschen aus anderen Ländern gezwungen, für die Deutschen zu arbeiten.
Zu diesen Menschen sagt man heute Zwangsarbeiter*innen.
Viele der Zwangsarbeiter*innen mussten in großen Fabriken arbeiten.
Diese Arbeit war meistens in der Stadt.
Hier bei uns auf dem Land arbeiteten aber auch Zwangsarbeiter*innen. Meistens mussten sie hier in der Landwirtschaft arbeiten und wohnten mit auf den Bauernhöfen.
In dem Dorf Güstritz haben wir Spuren aus dieser Zeit gefunden.
Wir haben auch die Namen von manchen Zwangsarbeiter*innen gefunden und etwas über ihr Leben erfahren.
Während des Rundgangs möchten wir euch davon erzählen. 
Wir möchten auch darüber sprechen, warum so wenig über das Leben der Zwangsarbeiter*inne bekannt ist und wie wir das ändern wollen.

Der Rundgang dauert ungefähr 2 Stunden.

Ein Angebot in klarer Sprache in Kooperation mit https://zwangsarbeit.tools4activists.org/.

Sie können sich und/oder eine Gruppe anmelden: anmeldung@eins-weiter.de. Hier können Sie auch Assistenzbedarfe, Wünsche oder Fragen formulieren.

Wann? 10. September, 14:30 bis 16:30 Uhr
Wir können gemeinsam einen weiteren Termin vereinbaren.

Gefördert von beherzt

Newsletter #27

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Nun erreicht euch mal wieder unser Rundbrief mit einigen Neuigkeiten. Wir hoffen ihr habt Freude beim Lesen und Fotos schauen!

Argumentationstraining für Moderator*innen

„Die sind alle…!“ „Typisch die…!“ „Solche können nix…!“ – Herabsetzende und ausgrenzende Äußerungen begegnen uns im Beruf oft, und meist machen sie uns erstmal sprachlos. Genau hier hat das Argumentationstraining für Moderator*innen am 25. April angesetzt, durchgeführt von Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.

Mit 13 Teilnehmer*innen haben wir gemeinsam Strategien entwickelt: Wie reagiere ich, wenn rechte Positionen im Raum eingenommen werden, ohne ihnen zu viel Space zu geben? Wie setze ich Grenzen, ohne zu verletzen?

Der Workshop hat dabei für die Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung sensibilisiert, bisherige Kommunikationsstrategien beleuchtet und neue Wege in praktischen Übungen ausprobiert und vertieft. Am Ende stand: mehr Selbstbewusstsein, um extremistischen Äußerungen argumentativ und deeskalierend entgegenzutreten.


Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Vom 5. bis 8. Mai 2026 fand in Lüchow-Dannenberg die Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Veranstalterin war das „Netzwerk Perspektive“, koordiniert von EinsWeiter und in Kooperation mit der Wendlandschule.

Das war unser Programm im Rückblick:

Am Dienstag fand der Aktionstag „Miteinander füreinander“ mit vielen Akteur*innen aus Lüchow-Dannenberg statt. Im Allerlüd waren wir als Teil dieses Netzwerks vertreten und froh um die Plattform für Begegnung und Information, die der Behindertenbeirat geschaffen hatte.

Auf dem Marktplatz Dannenberg präsentierte sich am Donnerstag die Wendlandschule mit einem Stand zu Unterstützter Kommunikation, einer Farbschleuder, einem Glücksrad und einem Auftritt des Schulchors.

Und der Freitag stand ganz im Zeichen der Barrierefreiheit:

Vor der Bücherei Lüchow präsentierte die Klasse 1b der Grundschule Lüchow ein Lied in Gebärden und lud zum Mitsingen ein. Anschließend folgte die Protestaktion „Ohne Stufen in die Bücherei“ mit Redebeiträgen und Textvorträgen zum Thema Barrierefreiheit, begleitet von einem mobilen Büchertisch mit Kinderbüchern zu inklusiven Themen.

Auf dem Weg von der Bücherei zum QBUS und weiter zum Markt wurden Wünsche rund um Inklusion und Teilhabe gesammelt. Wer nicht teilnehmen konnte, hatte die Möglichkeit, telefonisch seinen Wunsch mitzuteilen.

Am QBUS Lüchow wurde unterwegs der Bau des neuen Auffahrwegs gewürdigt: mit Musik, einem Redebeitrag und Riesenseifenblasen und dem Motto „Barrieren sind zum Abbauen da“.

Auf dem Marktplatz Lüchow nahm der Wünschebaum die gesammelten Wünsche auf, am mobilen Büchertisch konnte gestöbert werden, und mit der E-Rikscha „Mobil mit Rad“ fuhren viele eine Runde mit. Außerdem wurden Flyer zum Thema „Einkaufen ohne Barrieren“ verteilt.

Den Abschluss dieses intensiven Tages bildete die Lesung „Die Reise unseres Lebens“ mit Alex und Lovis (hurdletheworld.com) im Allerlüd Lüchow, mit anschließendem Austausch.

Während der gesamten Aktionswoche wurden außerdem Flyer für einen barrierefreien Einzelhandel verteilt, die die Geschäfte im Landkreis zur Reflektion und Umgestaltung inspirieren sollen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und diese vielseitige Aktionswoche unterstützt haben!


Theater der Unterdrückten – wie war’s?

Theater muss nicht auf der großen Bühne stattfinden – das haben wir Mitte Mai bei der Kurve Wustrow e.V. bei der KLP ganz praktisch erlebt. Mit dem „Theater der Unterdrückten“ konnten wir Themen, die uns berühren, kreativ erkunden und gemeinsam Alternativen erproben.

Es wurde an zwei Terminen in die in Brasilien entwickelte Ausdrucksform eingeführt. Beim ersten Termin waren 13 Teilnehmer*innen dabei, beim zweiten sogar 27 – und in beiden Runden wurde intensiv ausprobiert: Wie sieht Solidarität eigentlich aus? Was bedeutet sie konkret, im Alltag, im Handeln?

Aus Zuschauenden wurden Mitspielende, aus Fragen wurden gemeinsame Erkundungen. Ein Workshop, der zeigt: Veränderung beginnt oft im gemeinsamen Ausprobieren.


Widerstandspartie in Gorleben

Jährlich findet, ebenfalls im Rahmen der KLP, am Freitag vor Pfingsten in Gorleben die Widerstandspartie statt. Dort wird jedes Jahr wieder auf den größten wunden Punkt des Wendlands gezeigt: das Atommüllager. EinsWeiter war gemeinsam mit anderen nachhaltigen und sozialen Gruppen der Region unter dem Motto „Wir bleiben in Bewegung“ vertreten. Wir alle haben gezeigt, auf welche Art wir uns für eine gerechtere Welt einsetzen. Dabei haben wir alte Bekanntschaften gepflegt und neue geschlossen und gefragt „Was bringt und hält euch in Bewegung?“. Es war auch einfach ein ganz schön quirliger Ausflug unseres Teams 🙂


Eröffnung des Auffahrwegs am QBUS

Geschafft! Am 26. Juni 2026 ab 18 Uhr feiern wir den Auffahrweg mit Musik und Tanz! Seid ihr dabei?!

Anfang des Monats wurden die letzten Arbeiten am neuen Auffahrweg zum QBUS Lüchow (Altes Rathaus) fertiggestellt. Wo bisher Stufen den Weg versperrten, führt jetzt ein barrierearmer Zugang in das Kultur- und Begegnungszentrum. Auch die Toilette vor Ort wurde kurzer Hand nun so eingerichtet, dass auch Rollstuhlfahrende Personen sie nutzen können. Jetzt können endlich mehr Menschen zu den vielfältigen Veranstaltungen dort und auch wir von EinsWeiter freuen uns über die zukünftige Kooperation mit QBUS.

Initiiert hat das Projekt EinsWeiter, möglich gemacht haben es vor allem Spenden und der tatkräftige Einsatz engagierter Bürger*innen. Die Zimmerei Holzbau Kadula übernahm die Planung und band Menschen mit und ohne Behinderung in den Bau ein. Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, der Firma Voelkel und vielen privaten Spender*innen – danke an alle!

Bewusst nennen wir es „Auffahrweg“ und nicht „Rampe“. Der Hinweis kam aus jüdischen Communities, denn der Begriff „Rampe“ ist durch die NS-Verbrechen in den Vernichtungslagern bis heute schwer belastet. Sprache trägt Geschichte – diesen Hinweis haben wir ernst genommen.


Eröffnung der Fotoausstellung „Rund und bunt“

Am 26. Juni um 18.30 Uhr findet im QBUS Lüchow eine weitere Veranstaltung von uns statt: die Vernissage der Fotoausstellung „Rund und Bunt“. Dort zeigt die 25jährige Jonna Quaas aus Hitzacker analog handbearbeitete Fotografien. Mit Nagellack und grafischen Details macht Jonna Quaas Naturaufnahmen und ihre Hitzacker Stadtansichten zu kleinen Kunstwerken.

Die Ausstellung wird dann 2 Monate zu sehen sein, bis zum 21.8., immer zu den Öffnungszeiten des Qbus. Der Eintritt ist frei.


Ankunft des EinsWeiter Containers für die Rikscha

Die elektrische Fahrradrikscha hat inzwischen einen festen Platz in Lüchow! Sie ist nun in einem Container untergestellt, der freundlicherweise auf dem Gelände der Grünen Werkstatt Lüchow (hinter dem alten Postamt in der Salzwedeler) stehen darf. Wir freuen uns sehr über diese feste und sichere Institution, die ebenfalls von Fördergeldern von AktionMensch finanziert werden konnte.


Ubuntu – die Kinder- und Jugendgruppe in Neu Tramm

Diese Gruppe ist im Aufbau! Wir möchten gern einige Freitag Nachmittage in der Geflüchtetenunterkunft in ein Spieleparadies verwandeln. Wir suchen engagierte Menschen, die Lust haben einmal monatlich ein Angebot für die Kinder mit uns zu gestalten. Wir würden uns freuen, wenn es möglich wäre die Gruppe zu teilen, um bspw. mit einigen Kids ins Schwimmbad fahren zu können. Meldet euch gern bei uns!


Migra Support

EinsWeiter hat außerdem über Migra Lüchow eine Gruppe von Menschen aus Guinea kennengelernt und unterstützt diese nun bei ihrer Vereinsgründung. Die Ziele der Vereinigung sind solidarische Unterstützungsangebote und der Aufbau gemeinsamer Strukturen. Einerseits sollen diese untereinander wirken durch die Schaffung eines finanziellen Nothilfefonds und das gemeinsame Feiern der traditionellen Feste. Und andererseits wollen sie soziale und ökologische Träger im Landkreis kontaktieren und ehrenamtliche Hilfen anbieten. Wir sind sicher die Vereinigung der Guineerinnen und Guineer im Wendland wird uns und sich den Rücken stärken und noch von sich hören lassen.


Busdisco

Nicht unerwähnt bleiben darf die Busdisco im Bus Bernhard, das ist das alle zwei Monate stattfindende Highlight der Discogruppe. Der nächste Termin ist der 4.Juli! Schaut doch mal vorbei und feiert mit!

Am Nachmittag bekommt Bernhard außerdem seinen verspäteten Frühjahrsputz verpasst, dazu seid ihr ebenfalls herzlich eingeladen 😉


Queer- und Trans*beratung

Ab Juli 2026 wird Silvan eine Queer- und Trans*beratung in unseren Räumlichkeiten anbieten. Wir freuen uns sehr ein weiteres Angebot in der Welt von EinsWeiter begrüßen zu können! Er schreibt über sich:

Ich bin Silvan (es/ihm oder er/ihm) non-binär, transmaskulin und seit über 10 Jahren in der queeren und trans* Community aktiv. Ich biete ab jetzt für alle queeren Menschen Systemische Queer- und Trans*beratung in den Räumen von EinsWeiter e.V. an. Auch Angehörige, Bezugspersonen und Menschen mit Fragen zu queeren Themen sind bei mir herzlich willkommen. Meldet euch einfach bei mir unter silvan[at]qtb-wendland.de oder per Signal/Whatsapp/SMS unter 01577 3596198. Weiter Infos gibt es bald auf www.qtb-wendland.de.


Ausblick und Einladung

Unser Linienbus „Bernhard“ wird bald eine ordentliche Sanierung brauchen, damit er uns noch lange erhalten bleibt. Wir sind nach der Fertigstellung des Auffahrweges nun gedanklich bei den Vorbereitungen für die nächste Spendenkampagne…ihr werdet von uns hören 😉

Das war’s erstmal wieder von uns! Hoffentlich sehen wir uns bald mal „in echt“!

Habt ihr Anregungen und Wünsche für weitere Initiativen und Projekte? Dann meldet euch bei uns!

Per Telefon oder mail oder zu unseren Büroöffnungszeiten dienstags 15-17 Uhr in der Burgstr. 8 in Lüchow.

Weiterhin findet jeden ersten Mittwoch im Monat am Nachmittag ein besonderes Angebot zum Offenen Treff im EinsWeiter Büro statt. Am 1. Juli um 16.30 Uhr stellt sich dort der Verein OASIA vor. Sie schaffen Traumasensible Arbeitsplätze für Frauen* mit Be_hinderung in einer Matrazen-Manufaktur in Hitzacker. Das wird sicher ein sehr interessanter Nachmittag!

Wir hoffen ihr kommt gut durch die bewegten Zeiten und bleibt uns verbunden!

Euer EinsWeiter Team

Alle unsere Newsletter findest Du hier …

EinsWeiter e.V. hat feste Öffnungszeiten!

EinsWeiter e.V. hat feste Öffnungszeiten!

Wir sind jeden Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr für euch da.
Kommt gern vorbei – wenn ihr Fragen habt, Anliegen mitbringt oder uns Feedback geben möchtet.
Außerdem findet jeden ersten Mittwoch im Monat am Nachnmittag ein themengebundener Offener Treff statt.
Ein Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Ideen.
Einfach vorbeikommen – wir freuen uns auf euch!
Wo? In unserem Büro in der Burgstraße 8 in Lüchow

Das Büro ist barrierearm zugänglich.

Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Wir werden laut zum 5. Mai!
Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Solidarität und Teilhabe!

Auch in diesem Jahr wird das Netzwerk „Perspektive“ im Rahmen des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung einen Aktionstag ausrichten und sich darüber hinaus an weiteren Veranstaltungen im Verlauf dieser Aktionswoche beteiligen.

Einladung zur Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
5.- 8. Mai 2026
an verschiedenen Orten von Lüchow-Dannenberg

Geplante Aktionen:

Dienstag, den 5. Mai
„Miteinander füreinander“ – Aktionstag und Plattform für Begegnung und Information (veranstaltet u.a. vom
Behindertenbeirat / Landkreis Lüchow Dannenberg) 10 bis 15 Uhr – Allerlüd Lüchow, Berlinerstr. 5

Mittwoch, den 6. Mai
„Komm und male mit!“ gemeinsam gestalten wir ein Bild 15 bis 17 Uhr – EinsWeiter e.V. Lüchow, Burgstr. 8

Donnerstag, den 7. Mai
Stand der Wendlandschule Unterstützte Kommunikation, Farbschleuder, Glücksrad, Chor der
Wendlandschule 10 bis 13 Uhr, Marktplatz Dannenberg

Freitag, den 8. Mai
„Wir wollen lesen und ausleihen“ – Aktionen und
Angebote vor der nicht barrierefreien Bücherei
11 Uhr, Bücherei Lüchow, Amtsfreiheit 4A
Lied gebärden – Die Klasse 1b der GS Lüchow
präsentiert ein Lied in Gebärden und lädt zum
Mitsingen ein.

„Ohne Stufen in die Bücherei“ Protestaktion –
„Was bedeutet Barrierefreiheit für uns?“ –
Vorlesen von Texten u. Rede zum Thema
Mobiler Büchertisch – Kinderbücher zu
inklusiven Themen

„Wunschweg und Wünscheleine“ – Wünsche u.a. zur
Barrierefreiheit werden gesammelt.
12 bis 14:30 Uhr, von der Bücherei zum QBUS und
zum Markt
Falls du nicht kommen kannst, ruf uns gerne unter
dieser Nummer an (0176 46293827) und teile uns
deinen Wunsch mit. Wir hängen ihn dann für dich an
den Baum!

„Barrieren sind zum Abbauen da“ – Wir feiern die
Entstehung einer Auffahrhilfe mit Musik, Redebeitrag
und Riesen Seifenblasen
12:30 Uhr, QBUS Lüchow, Theodor Körner Str. 14

„Die Wünsche finden ihren Wünschebaum“
Wünschebaum, mobiler Büchertisch, „Mobil mit Rad“- eine E-Rikscha für alle, Flyerverteilung: „Einkaufen
ohne Barrieren“ 14:00 Uhr, Marktplatz Lüchow

„Die Reise unseres Lebens“ – spannende Lesung und Austausch mit Alex und Lovis (hurdletheworld.com)
In Kooperation mit Allerlüd in Lüchow 17 Uhr, Allerlüd Lüchow, Berlinerstr. 5
Eintritt: 10 Euro, Soli möglich

Veranstalter:
Das „Netzwerk Perspektive“
Wer sind wir?
Das Netzwerk ist eine offene, selbstorganisierte Gruppe (im Landkreis Lüchow-Dannenberg) von Menschen mit und ohne Be_hinderung. Wir verstehen uns als eigenständiges Netzwerk, an dem alle teilnehmen können (Organisationen, Einrichtungen, Einzelpersonen).Wir tauschen unsere Erfahrungen aus zu den Themen:

  • Wie können Menschen mit Be_hinderungen mehr
    am Leben in der Gesellschaft teilhaben?
  • Was können wir dafür tun?
  • Wen können wir auffordern, etwas zu tun?

Und wichtig ist uns – wir wollen aktiv sein und etwas bewegen!
Kontakt: perspektive@disroot.org


Lesung „Die Reise unseres Lebens“

Wir freuen uns sehr, dass wir Alex und Lovis am 8. Mai um 17 Uhr für eine Lesung gewinnen konnten.

Das Bild zeigt ein Foto von den beiden, die die Lesung am 8. Mai im Allerlüd machen. Sie stehen am Meer, hinter ihnen sind Felsen zu sehen. Auf dem Foto ist ein weißer Kasten, wodrin der Ankündigungstext aufgeführt ist. Unten rechts ist das Logo von EinsWeiter. Unten links steht Netzwerk Perspektive. Ganz unten ist das Logo vom Allerlüd mit dem Satz: "In Kooperations mit dem Mehrgenerationenhaus" abgebildet.

Lesung „Die Reise unseres Lebens“ – Freundschaft, Inklusion und Abenteuerlust
8. Mai 2026, 17 Uhr, Allerlüd Lüchow

2 Freunde. 16 Länder. 344 Tage Weltreise – unter diesem Motto präsentieren Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz am Freitag, den 8. Mai 2026 um 17 Uhr im Allerlüd (Berliner Straße 5, Lüchow) ihr Buch „Die Reise unseres Lebens“.
Alex und Lovis brachen nach dem Studium zu einem außergewöhnlichen Abenteuer auf: mit Rucksack und ohne festen Plan einmal um die Welt. Alex ist schwerbehindert, Lovis hat ADHS – doch genau diese Unterschiede machten sie zu einem starken Team. Von Neuseeland über Malaysia bis zum Amazonas erlebten sie Freundschaft, Herausforderungen und unvergessliche
Momente. Ihre Geschichte zeigt, was echte Inklusion bedeuten kann.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt und wird organisiert vom Netzwerk Perspektive und EinsWeiter e.V. in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Allerlüd.
Eintritt: 10 Euro (Soli-Preis möglich!)


Offener Maltreff für Alle!

Grafik in hellen Rosa- und Blautönen mit Einladungstext zum „Offener Treff – Malentreff für Alle“. Oben rechts das Logo von EinsWeiter e.V. mit zwei Menschen, aus deren erhobenen Armen eine Baumkrone wächst. Unten sind mehrere Pinsel als Gestaltungselement.

Offener Treff! Maltreff für Alle!

Komm vorbei und male mit!
Wir machen ein Gemeinschaftsbild – ohne Vorerfahrung.

Barrierearm, Materialien vor Ort, wir freuen uns auf dich!

Wenn du Assistenzbedarf hast, melde dich gerne unter: info@eins-weiter.net

6.Mai
15:00 – 17:00
Burgstr. 8, Lüchow

Newsletter #26

Liebe Interessierte, Neugierige, Unterstützer*innen und Aktive von EinsWeiter!

Ach ja – seit dem letzten Newsletter ist schon wieder ein bisschen Zeit vergangen… dieser Satz kommt uns und euch doch irgendwie bekannt vor, oder? Die Zeit rennt einfach nur so dahin…
Und es gibt aber auch wieder eine Menge zu berichten über vergangene Veranstaltungen, Ereignisse und Projekte sowie eine Vorausschau auf das kommende… Lest selbst!

Aber zunächst mal…
Willkommen im Team!
Seit März bekommt EinsWeiter e.V. Verstärkung: Unsere neue Kollegin startet und damit ist unser Team wieder komplett. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und auf viele gemeinsame Projekte!


Offener Treff
Unser offener Treff am 26. November bot Raum für Austausch über die Zukunft von EinsWeiter e.V. Wir haben berichtet, was sich im Verein verändert hat aufgrund des Wandels, welche Projekte geplant sind und welche Ideen es für die kommende Zeit gibt.
Besonders wichtig war uns dabei eure Perspektive: Welche Wünsche und Erwartungen habt ihr an EinsWeiter?
Umso schöner: Aus dem Treffen haben sich direkt neue Mitstreiter*innen für einzelne Projekte ergeben. Wir freuen uns sehr über das wachsende Engagement.
Der nächste offene Treff findet am 8. April statt

Das Foto zeigt das Büro von EinsWeiter. In der Mitte ist eine gelbe, lange Tischplatte, worauf Getränkeflaschen und Becher stehen sowie eine Lichterkette mit Sternen. Im Hintergrund links hängt ein Plakat mit einer Frau, die ein Schild in der Hand hält mit den Worten: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Rechts im Hintergrund steht ein weißer Schrank, an der Wand hängt eine Gitarre.

Orange Days in Lüchow und Salzwedel
Zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember haben wir gemeinsam mit vielen engagierten Menschen im Rahmen der Orange Days Veranstaltungen in Lüchow und Salzwedel organisiert, diskutiert, kreativ gearbeitet und neue Begegnungsräume geschaffen. In Kooperation mit dem Frauenhaus Lüchow sowie der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Wendland und EinsWeiter e.V. wurde rund um den Internationalen Tag gegen Femizide ein vielfältiges Programm organisiert.
Neben verschiedenen Aktionen – darunter dem Internationalen Tag gegen Femizide – feministisches Singen – beteiligte sich auch EinsWeiter e.V. mit mehreren Veranstaltungen: einem Biografie-Workshop, einem Offenen Treff sowie der Mitorganisation einer Mitmach-Theateraktion am Internationalen Tag der Menschenrechte. Einzelne Beschreibungen dazu siehe unten…


Biografie-Workshop
In kleiner Runde trafen wir uns am 7. Dezember zu einem Workshop zur Biografiearbeit. Mit Tee, Keksen, Farben, alten Zeitungen und vielen Fragen haben wir uns gemeinsam mit persönlichen Erfahrungen rund um geschlechtliche Identität und gesellschaftliche Zuschreibungen beschäftigt.
Fragen wie:
Was bedeutet geschlechtliches Werden für dich?
Wurde diese Bedeutung im Laufe deines Lebens stärker oder schwächer?
Was ist das Anstrengendste daran, gegendert zu werden?
Nach gemeinsamen Gesprächen suchte jede Person eine eigene kreative Form, um Teile der persönlichen Geschichte auszudrücken.

Internationaler Tag der Menschenrechte – Mitmachtheater
Am Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben wir gemeinsam mit Kurve Wustrow e.V. und Frauen für Frauen e.V. eine Mitmachaktion auf dem Marktplatz in Lüchow organisiert.
Gegen 17 Uhr trafen sich etwa 50 Menschen im Licht von Scheinwerfern, um gemeinsam Theaterübungen auszuprobieren – offen für kleine und große Teilnehmer*innen und in mehreren Sprachen.
Parallel wurden kreative Arbeiten aus den Werkstätten ausgestellt.
Zur Vorbereitung hatten wir unseren Offenen Kreativtreff geöffnet, in dem gemeinsam Schilder und Plakate gestaltet wurden, die anschließend direkt auf dem Marktplatz zum Einsatz kamen.

Vielen Dank an alle Kooperationspartner*innen, Unterstützerinnen und Teilnehmenden, die diese Veranstaltungen möglich gemacht haben.


Antidiskriminierungs-Workshopreihe gestartet
Unsere Workshopreihe zum Thema Antidiskriminierung in Kooperation mit den Volkshochschulen Lüchow/Dannenberg und Salzwedel ist gestartet.
Die Reihe läuft weiter – Interessierte können sich weiterhin für kommende Workshops anmelden.


Neue Postkarten und Visitenkarten
Nach der Wandelentscheidung im letzten Jahr haben wir unser „Werbematerial“ überarbeitet. Entstanden sind diese neuen Postkarten und Visitenkarten. Unsere Grafikdesignerin Merle hat uns dabei wieder ehrenamtlich unterstützt – vielen Dank, liebe Merle!


Miteinander in Neu Tramm
Am 11. Februar fand ein erstes Kennlerntreffen mit den Kindern in der Flüchtlingsunterkunft in Neu Tramm statt. Wir waren sechs Personen, die den Kindern eine kleine Auszeit schenken wollten.
Den im Vorwege gemachten Plan haben wir kurzerhand über den Haufen geworfen und haben die Kinder da abgeholt, wo sie standen.
Wir haben den Tobedrang der Kids angenommen – und es wurde Fußball gespielt, Bälle hin und her geworfen und „Stopp getanzt“.
Noah – der jüngste in unserer Gruppe – war von Anfang an voll im Einsatz, und die Kids sind auf ihn geflogen.
Es gab aber auch Ruhezonen im Gewirr, und es wurde gezeichnet und gebastelt. Die anfängliche Zurückhaltung der Kinder – groß und klein – verflogen immer mehr, und sie konnten von allem nicht genug haben.
Zu guter Letzt haben viele gefragt, ob wir nächste Woche wiederkommen.
Wir denken, für uns alle ein großes Lob.
Jetzt noch ein paar Bilder für euch!

Wir freuen uns, wenn auch noch Leute dazukommen wollen!

Der Aufruftext mit der Suche nach weiteren Aktiven steht auf blassorangenem Hintergrund. Über dem Text zieren zwei bunte Wimpelketten den oberen Rand, unten ist das Logo von EinsWeiter abgebildet.

Miteinander in Neu Tramm – Wir suchen dich!
Hast du Lust, Kindern und Jugendlichen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?
Unsere ehrenamtliche Gruppe sucht noch Verstärkung.
Wir bringen Abwechslung in den Alltag von geflüchteten Kindern und Jugendlichen – Ausflüge, Action, Sport und Spiele, Kreatives.
Wir sind eine offene Gruppe von Menschen und freuen uns auf dich!
Melde dich gerne bei uns: emmawilhelm@posteo.net


Unsere Fahrradrikscha ist angekommen
Ein besonderes Highlight zum Jahresbeginn: Unsere Fahrradrikscha – gefördert durch Aktion Mensch – ist endlich da!
Am 13. Februar konnten Interessierte sie bereits anschauen und eine kleine Runde drehen. Sie entspricht total unseren Vorstellungen und fährt sich ganz wunderbar. Auch die Mitfahrenden fühlten sich toll und ganz sicher!
Hier findet ihr mehr zu der Fahrradrikscha und wofür sie zukünftig ihren Einsatz findet. Wo sie und der Container dann ihren Platz finden, werden wir euch ganz bald berichten!


Neues zur Auffahrhilfe vor dem Alten Rathaus/QBus
Wir möchten uns als erstes bei Florian Wagenhals von der Firma M&A Grünwelt GmbH bedanken! Nach kurzer Absprache hat er seine Mitarbeiter geschickt, um die teilweise gewaltigen Wurzelballen aus der Erde zu holen und die Fläche an den nötigen Stellen zu ebnen. Nun sind die Vorbereitungen für den Bau der Auffahrhilfe abgeschlossen, um – wenn alles gut läuft – Ende März beginnen zu können.
Über viele verschiedene Kanäle haben wir zu Spenden für die Materialien aufgerufen, damit das Alte Rathaus für alle Menschen selbstbestimmt zugänglich werden kann. Und was sollen wir euch sagen… Leider ist bisher noch nicht ein solidarischer Euro eingegangen!
Zum Glück hat uns eine Unterstützerin finanziell vorübergehend geholfen, sodass wir die nächsten Schritte angehen können. Damit können wir nun mit dem Bau starten und ein sichtbares Zeichen für eine Gesellschaft setzen, in der Teilhabe selbstverständlich ist.
Parallel dazu haben wir weitere Wege gestartet, um Mittel für das Projekt zu sammeln – drückt uns die Daumen!
Falls ihr Ideen habt oder Menschen kennt, die dieses Vorhaben unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über eine Nachricht.


Neue Öffnungszeiten im Büro

Das Bild ist blassrosa. Ein großer blauer Mond ist rechts im Bild. Unten rechts ist das Logo von EinsWeiter e.V.

Ab sofort könnt ihr uns jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr in unserem Büro in der Burgstraße 8 in Lüchow besuchen. Kommt gerne vorbei – zum Kennenlernen, für Fragen oder einfach auf einen kurzen Austausch.
Wir freuen uns auf euch!


Antrag auf Fortführung unserer Quartiersarbeit
Wir haben die Möglichkeit, über die Förderung „Gute Nachbarschaft“ vom Land Niedersachsen unsere gut etablierte Quartiersarbeit ab nächstem Jahr fortzuführen. Der mögliche Förderzeitraum ginge dann über drei Jahre mit dem gleichen Stundenanteil wie bisher.
Der Antrag ist in den letzten Zügen und geht in den nächsten Tagen raus. Drückt mal fest die Daumen, dass unser Projekt ausgewählt wird!
Natürlich informieren wir euch, wenn es eine Entscheidung gibt.

So, das war mal wieder viel und geballt!
Bleibt gesund, munter… habt Spass bei dem, was ihr tut und bleibt stabil…

Euer EinsWeiter – Team

Workshop-Reihe „Antidiskriminierung“

Die Workshopreihe in Kooperation zwischen EinsWeiter e.V. und den Volkshochschulen Salzwedel und Uelzen/ Lüchow-Dannenberg
Alle Workshops sind kostenfrei, aber mit Anmeldung!
Alle Kurse sind auch für Menschen ohne jegliche Vorkenntnisse_ nix_gar nix – Scham ist eine Erfindung!
Anmeldungen bei der VHS Salzwedel unter: https://shorturl.at/QUYYh
Anmeldungen bei der VHS in Lüchow unter: https://shorturl.at/gZTvJ

Orte: VHS Salzwedel, Karl-Marx-Str. 15
VHS Lüchow, Tarmitzer Str. 7

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun? – Antidiskriminierung und Diversity
In diesem Workshop erhalten Sie einen verständlichen Überblick über Formen und Ebenen von Diskriminierung und deren Wirkung im Alltag.
Mit kleinen Übungen, Beispielen und Austausch lernen Sie, sensibler zu handeln und Vorurteile zu erkennen.

Salzwedel, 18. Februar 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Lüchow, 11. März 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

„Ich doch nicht!?“
Bias: Unbewusste Vorurteile beeinflussen unseren Alltag – oft ohne dass wir es merken.
In diesem 1,5-stündigen Workshop lernen Sie auf leichte und praktische Weise, wie sogenannte „Unconscious Bias“ entstehen, wie sie unser Denken und Handeln prägen und wie wir ihnen im Alltag bewusst begegnen können.
Mit kurzen Übungen, alltagsnahen Beispielen und kleinen Strategien entwickeln wir gemeinsam neue Perspektiven für einen faireren und offeneren Umgang miteinander.
Salzwedel, 18. März 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

„Du bist ja so authentisch!“
Wir alle wachsen unter unterschiedlichen Bedingungen auf – manche haben Geld, manche nicht. Manche werden erben, manche nicht.
Manche sprechen Hochdeutsch, andere nutzen einen Dialekt.
In diesem Workshop schauen wir gemeinsam darauf, was soziale Herkunft mit Chancen, Selbstbewusstsein und Sprache zu tun hat.
Wir entdecken typische Vorurteile, die uns manchmal gar nicht auffallen. Ein verständlicher, offener Einstieg in das Thema Klassismus.
Lüchow, 22. April 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Salzwedel, 20. Mai 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr,

Alle Räume sind barrierearm erreichbar. Automatische Türöffner und Aufzüge sorgen dafür, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in die Kursräume gelangen.

Bildbeschreibung: Ein grauer Flyer mit einem großen blau/grauen Mond im Hintergrund. Auf schwarzer Schrift stehen alle Informationen. Oben links ist das Logo der VHS Salzwedel zu finden, unten rechts das EinsWeiter e.V. Logo.

Bildbeschreibung: Ein grauer Flyer mit einem blassgrünem Mond im Hintergrund. Auf schwarzer Schrift stehen alle Informationen. Oben links ist das Logo der VHS Lüchow/Dannenberg zu finden, unten rechts das EinsWeiter e.V. Logo.

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