Der ehemalige Linienbus „Bernhard“ hat sich bei uns zu einem echten Herzstück von EinsWeiter entwickelt. Aus einem ausrangierten Linienbus wurde ein vielseitiger, einladender Ort: Hier finden Info-Veranstaltungen statt, wir kommen zu gemeinsamen Aktionen zusammen, erleben abwechslungsreiche Bildungsformate – und natürlich darf auch die inzwischen schon legendäre Bus-Disco nicht fehlen, bei der Bernhard regelmäßig in bunten Lichtern erstrahlt und zum fröhlichen Feiern einlädt.

Doch Bernhard ist weit mehr als nur ein ungewöhnlicher Veranstaltungsraum. Für uns steht er symbolisch für das, was wir mit unserem gesamten Projekt erreichen wollen: Teilhabe ermöglichen, Solidarität leben und Nachhaltigkeit praktisch erfahrbar machen. Der Bus zeigt im Kleinen, wie Räume durch gemeinsames Engagement entstehen und wie sie dazu beitragen können, Menschen miteinander zu verbinden.

Möglich wurde all das durch die Unterstützung zweier Stiftungen, deren finanzielle Förderung die Anschaffung des Busses erst ermöglicht hat. Dank ihnen konnte Bernhard zu dem werden, was er heute ist: ein offener, lebendiger Treffpunkt für alle.

Gemeinsam mit interessierten Menschen entwickeln wir neue Ideen und Konzepte – und freuen uns dabei immer über Impulse, Anregungen und Initiativen von außen. Mit dem gesamten Projekt möchten wir einen Ort schaffen, an dem sich möglichst viele aktiv einbringen können. Deshalb öffnet unser Bus „Bernhard“ seine Türen auch für andere Gruppen, die die Ziele von EinsWeiter teilen. Er steht ihnen als inspirierender Veranstaltungsort zur Verfügung und lädt dazu ein, gemeinsam Neues zu gestalten.

Update 12/2025: Bernhard steht weiterhin auf dem EinsWeiter-Grundstück an den Naulitzer Wiesen und darf dort noch ein gutes halbes Jahr bleiben.
Gleichzeitig tut sich etwas Spannendes: Wir sind gerade mitten in Gesprächen über einen neuen Standort – und unsere neue Fahrrad-Rikscha wäre auch mit dabei! Wenn alles so klappt, wie wir es uns wünschen, haben wir richtig Grund zur Freude.
Also: Bleibt unbedingt dran – es wird spannend!

BERNHARD WIRD BARRIEREARM

Wichtig ist uns auch hierbei, barrierearme Partizipation für alle zu ermöglichen. Der rolligerechte Umbau des Busses war somit Voraussetzung für die weiteren Nutzungspläne und -ideen.

Der rollstuhlgerechte Umbau von Bus "Bernhard" - Denise erklärt als Rollstuhlfahrerin den Helfer*innen wie der Bus umgebaut werden soll.

Gemeinsam mit unserem „Bus-Team“ haben wir einen Plan entwickelt, wie wir den Umbau am besten umsetzen. Denise als Rollifahrerin hat dabei praktische Hinweise geben können.


Außerdem hat uns Denise dabei beraten, wie lang eine entsprechende Rampe sein muss, um selbstbestimmt im Rollstuhl gut in den Bus zu kommen.. und hat diese zum ersten Mal erprobt.
Sie funktioniert so, wie wir es gemeinsam mit Denise angedacht haben!

Eine Rollstuhlfahrerin (Denise) testet die Rampe zum Bus.


Lokale Unternehmen haben den Ausbau und die Instandhaltung des Busses unterstützt – ohne ihren Rat, Tat und ihre Geld- und Sachspenden wäre die jetzige Nutzung in der Form nicht möglich gewesen.